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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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II  e  r  rm  a  n  n.  Verbesserung  der

Die  Verlagshandlung'  Finnin  Didot  hat  sich  demnach  durch
die  stereotype  Auflage  dieser  Tafeln  einen  gegründeten  Anspruch
auf  die  allgemeine  Anerkennung  ihres  eben  so  grossartigen  als
wissenschaftlich  nützlichen  Unternehmens  erworben.  Um  aber  das
Verdienst  des  Herausgebers  gehörig  würdigen  zu  können,  ist
es  nothwendig,  sein  Avertissement  zu  lesen,  welches  er  den
Tafeln  voranschickte.  —  Ob  ihm  die  von  Seite  der  Mathematiker
erwartete  Unterstützung  für  die  Vervollkommnung  seiner  Tafeln
in  ausgiebiger  Weise  zu  Theil  wurde,  ist  mir  unbekannt.  Gewiss
aber  war  sein  in  dieser  Beziehung  ausgesprochener  Wunsch
im  Interesse  der  Wissenschaft  mehr  als  gerechtfertigt:  „l’interet
general  engagera  tous  les  mathematiciens,  de  guelgue  pays
gu’ils  soient,  ä  m'indiquer  les  faut  es  qui  auront  sans  doute
echappe."'  —
Nach  meinem  Ermessen  dürfte  die  weitere  Vervollkommnung
der  Call  et'schen  Tafeln  bis  zur  gänzlichen  Correctheit  weit  sicherer
dadurch  erreicht  werden,  dass  jeder  entdeckte  Fehler  irgend  einer
dazu  geeigneten  wissenschaftlichen  Gesellschaft  angezeigt,  und  von
dieser  zweckentsprechend  bekannt  gemacht  würde.  Die  Verlagshandlung ­
  erhielte  durch  diese  offene  Beiheiligung  der  gelehrten  Vereine ­
  an  der  Erreichung  des  grossen  wissenschaftlichen  Zweckes
einen  stärkeren  Impuls  für  ihren  Eifer,  und  es  würde  schwerlich
noch  ein  zweiter  Zeitraum  von  50  Jahren  erforderlich  sein,  um  die
C  a  11  e  t'schen  Tafeln  gegen  jeden  Zweifel  über  ihre  Correctheit  zu
sichern.
Die  hier  mitgetheilten  Verbesserungen  der  II.  Call  et'schen
Tafel  mit  20  Decimalen  werden  zum  Beweise  dienen,  dass  eine
neue  Berechnung  derselben  nöthig  war,  obwohl  die  gänzliche  Ausführung ­
  dieser  Arbeit  ursprünglich  nicht  in  meiner  Absicht  lag.  Ich
hatte  nämlich  in  einer  „Abhandlung  über  die  Bedingnisse  zur  richtigen ­
  Fortsetzung  der  Hauptreihen  mittels  der  Differenzen”  unter
andern  Beispielen  auch  dieses  mit  angeführt,  dass  die  erwähnte
Ca  11  et'sehe  Tafel  nach  dieser  Methode  leicht  und  ganz  verlässlich
berechnet  werden  könne.  Nachdem  hierzu  die  Einleitung  gemacht,
und  der  Anfang  der  Berechnung  für  die  gleichförmige  weitere  Fortsetzung ­
  gezeigt  worden  war,  bestimmte  ich  nur  noch  den  letzten
Logarithmus  der  Tafel  (log.  101179),  welcher  aber  zu  meiner
Überraschung,  von  der  Callet’schen  Angabe  in  der  12.,  19.  und
            
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