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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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Kollar.  Beurtlieilung  des  Berichtes  des

Der  Antrag  wurde  einstimmig  angenommen,  und-  in  der  Folge
auch  von  der  Gesammt-Akademie  bewilligt.

Das  Präsidium  der  k.  k.  vereinigten  Hofkanzlei  übersendet  mit
Zuschrift  vom  IS.  Februar  der  Akademie  zur  Kenntnissnahme
einen  Bericht  des  serbischen  Kreisarztes  Dr.  Medovics  an  seine
Regierung,  über  die  Entstehung  und  Vertilgung  der  gefährlichen
Gollubatzer  Mücken,  welcher  Bericht  einer  Eingabe  des  k.  k.  Consuls
  in  Belgrad  als  Beilage  beigefügt  war.  Herr  Custos  Kollar
wird  ersucht,  die  Abhandlung  des  Dr.  Medovics  einer  Durchsicht ­
  zu  unterziehen.

Herr  Professor  Dr.  Hyrtl  legt  ein  Gesuch  des  Doctors  der
Medicin  Johann  Weisz  vor,  worin  derselbe  die  Akademie  um
Unterstützung  zu  Versuchen  angeht,  die  er  vorhabe,  um  die  Blutmenge ­
  im  thierischen  Organismus  mittelst  des  Eisengehaltes  desselben ­
  zu  bestimmen.
Da  Professor  Hyrtl  dieses  Ansuchen  der  Aufmerksamkeit  der
Classe  für  würdig  hält,  wird  dasselbe  einer  aus  dem  genannten
Mitgliede,  und  den  Herren  Kollar  und  Schrötter  bestehenden
Commission  zur  Berichterstattung  zugewiesen.

SITZUNG  VOM  23.  MÄRZ  1848.
Herr  Custos  Kollar  liest  nachstehende  Beurtlieilung  des
von  Dr.  Medovics  an  die  serbische  Regierung  erstatteten  Berichtes ­
  über  die  Entstehung  der  gefährlichen  Gollubatzer  Mücken
('Simulium  reptans  Gollvbatzensc),  und  der  Mittel  zu  ihrer
Vertilgung  (Taf.  I  —  III):
Eine  kleine  Fliege  unter  dem  Namen  Kolumbatscher  —  richtiger ­
  Gollubatzer  Fliege  oder  Mücke  bekannt,  ist  eine  Hauptplage
der  unteren  Donau-Gegenden,  sowohl  auf  dem  linken  als  rechten ­
  Ufer  dieses  Stromes,  in  unserer  Banater  Militär-Grenze,  als
auch  in  dem  gegenüber  liegenden  Serbien.
            
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