des Ätna von der Eruption im Jahre 1852.
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selsäure die obenerwähnten Basen mit Ausnahme der Talkerde, so
wie der zugesetzte Baryt, abgeschieden. Dieser letztere wurde durch
verdünnte Schwefelsäure gefällt, und durch tropfenweises Zusetzen
derselben mittelst einer Pipette ein Überschuss möglichst vermieden.
Die noch rückständige Talkerde und die Alkalien wurden nach
dem Eindampfen vollends in schwefelsaure Salze verwandelt, gelöst
und mit essigsaurem Baryte zersetzt. Nach Trennung des entstandenen
Schwefelsäuren Barytes Eindampfen und Glühen der Masse,
wurde diese in Wasser gelöst, die Kali und Natron enthaltende
Lösung von den kohlensauren Erden abfiltrirt, eingedampft, und die
Alkalien als Chlormetalle bestimmt. —
Die Analyse der Lava als Ganzes ergab in 100 Theilen:
I. II. Im Mittel.
Kieselerde 49-41 49-85 49-63
Thonerde ..... 22'55 22-40 22-47
Eisenoxydul .... 10-84 10-76 10-80
Manganoxydul . . . 0-52 0-75 0-63
Kalkerde 9-27 8 83 9 05
Talkerde 2-54 2-82 2-68
Natron 3-00 3-15 3-07
Kali 0-99 0-97 0-98
99‘12
99-53
99-31
Betrachtet man diese Analyse, so ist, mit Ausnahme des relativen
Verhältnisses der Thonerde zum Eisenoxydul, die Zusammensetzung
fast genau dieselbe, welche Löwe für die Lava des Ausbruches
vom Jahre 1669 fand. Diese enthält nämlich in 100 Theilen,
zufolge seiner Untersuchung:
Kieselerde 48-83
Thonerde 16-15
Eisenoxydul 16-32
Manganoxydul .... 0-54
Kalkerde 9-31
Talkerde 4-58
Natron 3-45
Kali 0-77