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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

Untersuchungen  über  den  ein-  und  zweiaxigen  Glimmer.

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Winkel  näherungsweise  zu  bestimmen.  Hier  soll  nur  kurz  angedeutet
werden  wie  sie  zur  Ermittelung  des  ßreclmngsverhältnisses  benützt
werden  kann.  Ist  <p  der  Einfallswinkel,  6  der  Brechungswinkel,  p.  der
zu  suchende  ordentliche  Brechungs-Coefficient,  e  die  Dicke  der
Platte,  X  die  Wellenlänge  irgend  eines  Theiles  des  Luftspectrums,  so
ist  allgemein  die  Differenz  der  Wege  der  beiden  Strahlen  (s.  M  o  i  g  n  o,
Repertoir  d’optique  moderne,  I,  214)
o  =  2e  cos.  Q
und  dies  muss  einem  Vielfachen  einer  halben  Wellenlänge  gleich
sein,  also:
n  ■  y  =2<?  cos  6—2e  y  1  —  sin  <p 2
wo  den  geraden  Werthen  von  n  die  lichten  und  den  ungeraden  die
dunklen  Stellen  entsprechen.  Nehmen  wir  nun  irgend  drei  ganz  deutlich ­
  und  scharf  begrenzte  Linien,  so  werden,  wenn  y 0 >  fi>  fz  die  drei
auf  einander  folgenden  Einfallswinkel  bedeuten,  denselben  folgende
Gleichungen  entsprechen:
n T =2<? V 1— j? sin  ? ° s
0+2)  y=2eyi  —p  sin
0+4)  1=2^1-^  sin
wo  vorausgesetzt  ist,  dass  die  Variationen  von  pi  innerhalb  dieser
Grenzen  so  äusserst  gering  sind,  dass  sie  vernachlässigt  werden
können.  Subtrahirt  man  die  erste  von  der  zweiten,  die  zweite  von
der  dritten  Gleichung,  so  eliminirt  sich  n  und  man  erhält

SUzb.  d.  mathem.-natunv.  CI.  XI.  Bd.  I.  Hft.
            
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