Untersuchungen über den ein- und zweiaxigen Glimmer.
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Winkel näherungsweise zu bestimmen. Hier soll nur kurz angedeutet
werden wie sie zur Ermittelung des ßreclmngsverhältnisses benützt
werden kann. Ist <p der Einfallswinkel, 6 der Brechungswinkel, p. der
zu suchende ordentliche Brechungs-Coefficient, e die Dicke der
Platte, X die Wellenlänge irgend eines Theiles des Luftspectrums, so
ist allgemein die Differenz der Wege der beiden Strahlen (s. M o i g n o,
Repertoir d’optique moderne, I, 214)
o = 2e cos. Q
und dies muss einem Vielfachen einer halben Wellenlänge gleich
sein, also:
n ■ y =2<? cos 6—2e y 1 — sin <p 2
wo den geraden Werthen von n die lichten und den ungeraden die
dunklen Stellen entsprechen. Nehmen wir nun irgend drei ganz deutlich
und scharf begrenzte Linien, so werden, wenn y 0 > fi> fz die drei
auf einander folgenden Einfallswinkel bedeuten, denselben folgende
Gleichungen entsprechen:
n T =2<? V 1— j? sin ? ° s
0+2) y=2eyi —p sin
0+4) 1=2^1-^ sin
wo vorausgesetzt ist, dass die Variationen von pi innerhalb dieser
Grenzen so äusserst gering sind, dass sie vernachlässigt werden
können. Subtrahirt man die erste von der zweiten, die zweite von
der dritten Gleichung, so eliminirt sich n und man erhält
SUzb. d. mathem.-natunv. CI. XI. Bd. I. Hft.