Untersuchungen über den ein- und zvveiaxigen Glimmer.
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Glimmer aus Skuttrand, Norwegen. Ebene Platten, welche
parallel zur Ebene der optischen Axen, also nach pr 4- 00 Spuren
faseriger Theilbarkeit zeigen. Grünlich; Eisenoxyd-Ausscheidungen.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 73° 30'.
Glimmer aus Norwegen. Grünliche, nach — ausgezeichnet
faserig theilbare Lamellen; nach pr-\-00 rissig.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 74° 10'.
Glimmer von Chillon, Schweiz. Festes Quarzgestein; der
Glimmer zerfällt in lauter Rhomben, deren eine (faserige) Seite parallel
läuft zur Ebene der optischen Axen und somit pr -f 00 entspricht,
während die andere + ist. Hellgrün, rostfarbige Ausscheidüngen.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen =74° 24'.
Glimmer aus Zwiesl, Baiern (Fig. 12). Ausgezeichnete
Stücke, deren Seitenflächen nur durch die Lage der Ebene der optischen
Axen und die faserige Theilbarkeit von ursprünglichen Krystallflächen
zu unterscheiden sind. Gelblichweiss und sehr verschieden
von dem unter (B, b, 1) beschriebenen Zwiesler Glimmer. (Beide
aus der Sammlung der k. k. geologischen Reichsanstalt.)
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 7S° 10'.
Glimmer aus der Serra de Conceifao, Brasilien.
Grosse, schiefrige Platten, weich, milde, wenig elastisch. Gelblichgrün
mit röthlichen Ausscheidungen bedeckt.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 76°.
3. Roscnrotlic Lithionglimmer.
(Sie werden hier getrennt angeführt, da sie sich optisch zu
wenig von den bisher beschriebenen Glimmern unterscheiden, um
nicht in der Aufzählung zu verschwinden).
Glimmer aus Maine, Nord-America. Theilungsgestalt mit
Spuren von Pr-\-oo\ gekrümmt nach feine Risse nach
P r 4 00. Farbe fast weiss.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 74 ö . (Dichte
= 2-830.)
GlimmerausChesterfield, Nor d-A m e r i c a.Grosse, scliöngefäibte
Krystalle mit deutlichen Umrissen nach P -f- 00 . Pr 00
und normalen Theilungslinien.