Untersuchungen über den ein- und zweiaxigen Glimmer. 75
pr-\-oo. Zwillinge wie bei dem ebenbescliriebenen Glimmer aus
Pressburg.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 70° — 71°.
Glimmer von Grobo, Banat. Farblose, silberglänzende
Partien in Granit; feine Krümmungen nach ■ pr-\-oo.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 70° — 70° 36'.
(Dichte = 2-737.)
Glimmer aus einem norddeutschen erratischen
Blocke. Weich, milde, gelblich - röthliche Ausscheidungen. Spuren
faseriger Theilbarkeit nach fir-\-oo.
Scheinbare Winkel der optischen Axen == 70° 9'. (Dichte
= 2-805.)
Glimmer aus Gömör, Ungarn. Grosse Glimmerkrystalle,
scheinbar ursprünglich begrenzt, aber durch Spuren faseriger
Theilbarkeit, so wie durch die einer Seite des Rhombus parallele
Lage der Ebene der optischen Axen als mul pr-\-oo erkannt.
Feldspath.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen ,= 70° 24'. (Dichte
=2-817.)
Glimmer aus Neuberg, Baiern. Grosse Platten in Quarz,
welche faserig theilbar sind nach pr -f- oo, Spuren einer zweiten Theilbarkeit
nach-f- ---T 00 - und feine Krümmungen nach -—zeigen.
Gelbe Auswitterungen.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 70° 40'. (Dichte
= 2-639 — 2-655.)
- Glimmer aus Jamaica. Zwillinge im Quarzgestein: Ebenen
der optischen Axen um 60° gegen einander geneigt. Scharfe Streifung
nach -f- —^°° , rechtwinkelige Bruchstücke durch Pr oopr-\-
oo.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 70° 54'-Glimmer
aus Wottawa, Österreich. Granit; dieGlimmerplatten
faserig nach pr-j-oo, wellig nach 4- r“’ rissig nach —
P+°° ... . *
~~2 • Weiss, mürbe, milde.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 71° 15'.
Glimmer aus Engenhos corallinhos, Brasilien.
Glosse Partien in festem Quarzgesteine, die Lamellen fest und innig