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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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G  raili  cl).

Glimmer  aus  Neuschottland.  Grosse  Platten,  eingewachsen ­
  in  grauem  Feldspathe.  Durch  das  Vorherrschen  der  Theilungsrichtung
  (pr-f-oo),  welche  auf  der  einzigen  vorhandenen  Krystallkante
  Pr  -j-oo  senkrecht  steht,  entstehen  lange  rechtwinkelige
Streifen,  die  Haüy  mit  dem  Namen  micabinaire  (M.  H»)  bezeichnet. ­
  Milde,  wenig  elastisch,  mit  schwarzen  und  rothen  Ausscheidungen ­
  (eisenhaltig)  bedeckt,  sonst  vollkommen  farblos.
Scheinbare  Winkel  der  optischen  Axen  =  69°  40'  —  TI 0  52'
je  nach  der  verschiedenen  Lage  der  Schichten.
Glimmer  von  Balmarussa,  tete  noire.  Rhombische
Bruchstücke,  einerseits  leichter  und  faserig  theilbar.  Milde,  zerbrechlich, ­
  fast  zerreibbar.  Weingelb.
Scheinbarer  Winkel  der  optischen  Axen  =  69°  45'.
Glimmer  aus  Elfdal,  Schweden.  Grosse  Platten,  welche
nach  -}fein  gerieft,  nach  —  ttü  mit  Theilungslinien  durchzogen ­
  sind.  In  dünnen  Schichten  völlig  durchsichtig,  in  dicken
meergrün.
Scheinbarer  Winkel  der  optischen  Axen  =  69°  58'.
Glimmer  aus  Schlaggenwald,  Böhmen.  Sechsecke
ausgezeichnet  theilbar  nach  P-\-oo.  Silbergrau.
Scheinbarer  Winkel  der  optischen  Axen  =  70°  0'.  (Dichte
=  2-762.)
Glimmer  aus  Pressburg.  Grosse,  ebene  Lamellen,  faserigwellig ­
  nach  ftr-|-oo,  faserig  -  schülferig  nach  +  —rissig  nach
—  ^  2°°-  Zwillinge  (s.  Sitzungsberichte  der  mathem.-naturw.  Classe,
April  1851:  Ober  eine  eigenthümliche  Erscheinungsweise  der  elliptischen ­
  Ringsysteme  am  zweiaxigen  Glimmer  von  Dr.  Kenngott;
und  Februar  1853:  Bestimmung  der  Zwillinge  mit  Hülfe  des
polarisirten  Lichtes  von  Grailieh).
Scheinbarer  Winkel  der  optischen  Axen  variirt  von  69°  42'  bis
72»  24'.
Glimmer  aus  Pojanska,  wallachisch  -  illirischer
Grenzdistrict.  Grosse  Glimmermassen  in  grobkörnigem  Granite,
an  denen  die  secundärenTheilungsrichtungen  ausgezeichnet  beobachtet
werden  können:  die  ganze  Oberfläche  ist  netzförmig  von  Linien
durchzogen:  faserig  theilbar  nach  p-j-oo,  wellig  gestreift  nach
            
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