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G rai 1 i c h.
b. Glimmer, deren Axen in der Ebene der grösseren Diagonale liegen.
1. Die ursprüngliche Begrenzung noch deutlich wahrnehmbar.
Glimmer aus Arendal. Gekrümmte Prismen : P + oo.
Pr-\-oo. Normale Streifung, grünbraun. Zwillinge: die optischen
Häuptschnitte um 60° gegen einander geneigt. Festes Quarzgestein.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 58°.
Glimmer aus Warwick, Nord-America, Hellbraune
sechsseitige Tafeln, von ausgezeichnetem Glanze in einem Magneteisenstein-Krystalle.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 59° (D = 2-852.)
Glimmer aus Käsmark. Gerade Prismen: P-\-oo. Dunkelbraun,
ohne Streifen und Krümmungen. In Feldspath.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 59° 30'.
Glimmer aus Airolo, Gotthardgebirg. Feine Lamellen,
in paralleler Stellung zumeist über einander gelagert, eine
leichte, vielfach durchbrochene, doch an den Berührungsstellen fest,
cohärente Masse bildend. Die Seitenkante durch ausgeschiedenes
Eisenoxyd glanzlos. Theilungsstreifen normal, schmutzig-weiss
(Fig. 1); das Untergestein ist ein Eisenerz mit Chlorit; hie und da
finden sich sehr elegante, nadelförmige Rutilkrystalle netzförmig über
den Glimmerlamellen.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 60°.
Glimmer aus Miask, Ilmengebirg. Krystallbruchstücke
von beträchtlicher Grösse, in gelbem Feldspathgesteine. Die Ränder
farblos, die Mitte von violettbraunen Ausscheidungen fast undurchsichtig,
unter schiefen Incidenzen durchscheinend. Ohne Krümmungen;
Spuren einer Theilbarkeit normal zu P-f-oo.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 62° 50'.
Glimmer aus Schwarzenbach. Seiten des ursprünglichen
Sechseckes rauh, zerrissen; faserige Theilbarkeit normal zu —,
welche zuweilen eine schiefe Abstumpfung der stumpfen Ecke bewirkt.
In Gneuss. Lichtscbmutziggrün, sehr glänzend; unregelmässig
gekrümmt, ohne Streifen.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen — 61 12'.
Glimmer aus Fa eien das muscitos. Hellgrün, ohne
Streifen.
Scheinbarer Winkel der optischen Axen = 63° 30'.