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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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G  r  a  i  1  i  c  h.‘

des  optischen  Hauptschnittes  gegen  die  Diagonalen  der  Basis  zu  entscheiden. ­
  Senarmont  macht  schon  auf  die  secundären,  gegen  die
Sechseckseite  normalen  Spaltungsrichtungen  aufmerksam.  Er  sagt  in
Bezug  hierauf:  Ordinairement  ces  clivages  sont  paralleles  aux  cötes
du  rhombe  primitif,  plus  rarement  paralleles  aux  bords  qui  tronquent
les  angles  aigues.  Enfin  quelques  cristaux  montrent,  ou  .des  froncemens
  rectilignes  et  paralleles,  ou  des  clivages  assez  marques,  ou
meine  des  fissures  tres  prononcees  parallelement  aux  faces  g~  qui
remplaceraient  par  couples  les  arretes  aigues.  Or  l’angle  du  rhombe
etant  voisin  de  120°,  ces  stries  ou  ces  clivages  paralleles  a  g 3  ont
a  tres-peu  pres  normaux  aux  cötes  de  ce  rhombe  et  decoupent  par
consequent  dans  son  plan,  un  rhombe  derive  presque  egal  par  ses
angles  au  rhombe  primitif,  inais  tout  la  gründe  et  la  petite  diagonale
sont  respectivement  dirigees  suivant  la  petite  et  la  grande  diagonale
de  ce  dernier.  II  importe  donc  si  l’on  veut  connaitre  la  veritable  Situation ­
  des  axes  optiques,  de  ne  pas  confondre  ces  deux  rhombes,  d’orientation
  inverse;  et  toute  meprise  est  impossible  lorsque  le  cristal  se
transforme  en  hexagone  presque  regulier,  par  des  faces  tangentes  aux
arretes  aigues  du  primitif.  Ces  faces  seraient,  en  eflet  tangentes  aux
arretes  aigues  du  primitif.  Ich  bin  frühzeitig  aufmerksam  geworden
auf  die  Nebentheilungsrichtungen  und  bevor  ich  in  den  optischen  Untersuchungen ­
  fortschritt,  suchte  ich  mir  volle  Gewissheit  über  die
Bedeutung  derselben  zu  verschaffen.  Nun  hat  es  sich  nach  übereinstimmenden ­
  Beobachtungen  an  allen  mir  zu  Händen  gekommenen  Glimmern ­
  gezeigt,  dass  die  erwähnten  Ausfransungen,  Streifen  und  Linien,
sobald  sie  eine  Theilungsrichtung  anzeigen,  nie  anders
als  normal  gegen  die  ursprünglichen  Sechseckseiten  Vorkommen.  Ich
sage  ausdrücklich,  sobald  sie  eine  Theilungsrichtung  andeuten,  denn
in  sehr  seltenen  Fällen  kommen  auch  farbige  Linien  parallel  den
Seiten  des  Krystalles  vor,  doch  sind  dies  stets  nur  verschieden  gefärbte ­
  Ausscheidungen  ohne  alle  Beziehung  zur  Theilbarkeit;  vorzüglich ­
  ausgebildet  sind  sie  an  einem  Krystalle  unbekannten  Fundortes  aus
dem  kais.Hof-Mineralien-Cabinete  zu  sehen  (Fig.  7),  der  eine  Axendivergenz
  von  S9°  24'  in  der  Ebene  der  kleineren  Diagonale  zeigt,
und  in  einem  zweiten  aus  Minas  Geraes,  wo  sich  auch  die  dazu  normalen ­
  Theilungsrichtungen  finden.  Da  nun  häufig  die  ursprünglichen
Begrenzungen  fehlen  und  nur  Theilungsgestalten  zu  erhalten  sind,
welche  natürlich  parallele  Theilungslinien  zeigen,  so  liegt  die  Mög-
            
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