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G r a i 1 i c h.‘
des optischen Hauptschnittes gegen die Diagonalen der Basis zu entscheiden.
Senarmont macht schon auf die secundären, gegen die
Sechseckseite normalen Spaltungsrichtungen aufmerksam. Er sagt in
Bezug hierauf: Ordinairement ces clivages sont paralleles aux cötes
du rhombe primitif, plus rarement paralleles aux bords qui tronquent
les angles aigues. Enfin quelques cristaux montrent, ou .des froncemens
rectilignes et paralleles, ou des clivages assez marques, ou
meine des fissures tres prononcees parallelement aux faces g~ qui
remplaceraient par couples les arretes aigues. Or l’angle du rhombe
etant voisin de 120°, ces stries ou ces clivages paralleles a g 3 ont
a tres-peu pres normaux aux cötes de ce rhombe et decoupent par
consequent dans son plan, un rhombe derive presque egal par ses
angles au rhombe primitif, inais tout la gründe et la petite diagonale
sont respectivement dirigees suivant la petite et la grande diagonale
de ce dernier. II importe donc si l’on veut connaitre la veritable Situation
des axes optiques, de ne pas confondre ces deux rhombes, d’orientation
inverse; et toute meprise est impossible lorsque le cristal se
transforme en hexagone presque regulier, par des faces tangentes aux
arretes aigues du primitif. Ces faces seraient, en eflet tangentes aux
arretes aigues du primitif. Ich bin frühzeitig aufmerksam geworden
auf die Nebentheilungsrichtungen und bevor ich in den optischen Untersuchungen
fortschritt, suchte ich mir volle Gewissheit über die
Bedeutung derselben zu verschaffen. Nun hat es sich nach übereinstimmenden
Beobachtungen an allen mir zu Händen gekommenen Glimmern
gezeigt, dass die erwähnten Ausfransungen, Streifen und Linien,
sobald sie eine Theilungsrichtung anzeigen, nie anders
als normal gegen die ursprünglichen Sechseckseiten Vorkommen. Ich
sage ausdrücklich, sobald sie eine Theilungsrichtung andeuten, denn
in sehr seltenen Fällen kommen auch farbige Linien parallel den
Seiten des Krystalles vor, doch sind dies stets nur verschieden gefärbte
Ausscheidungen ohne alle Beziehung zur Theilbarkeit; vorzüglich
ausgebildet sind sie an einem Krystalle unbekannten Fundortes aus
dem kais.Hof-Mineralien-Cabinete zu sehen (Fig. 7), der eine Axendivergenz
von S9° 24' in der Ebene der kleineren Diagonale zeigt,
und in einem zweiten aus Minas Geraes, wo sich auch die dazu normalen
Theilungsrichtungen finden. Da nun häufig die ursprünglichen
Begrenzungen fehlen und nur Theilungsgestalten zu erhalten sind,
welche natürlich parallele Theilungslinien zeigen, so liegt die Mög-