und der Exsudations-Intensität während des Vaccineprocesses.
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Der erste Versuch dieser Art, der durch die Autorität, von der
er ausging, eine gewisse Berühmtheit erlangt hat, rührt meines Wissens
von 11 offmann her. (Abhandlung von den Pocken, Bd. I,
121—133.) Er nimmt an, dass unsere ganze Oberfläche vom
Scheitel bis auf die Fusssohlen mit unzähligen Pockendrüsen bedeckt
sei, welche dicht neben einander liegen, unter die ausdünstenden
Organe gehören, und den sogenannten Pockendrüsensaft absondern.
Diese Drüsen werden nun alle in der Pockenkrankheit vom Pockengift
inficirt und die Wirkung davon ist, dass sie alle nebst ihren Ausführungsgängen
verwachsen, wovon die Folge ist, dass sich in ihnen
nie wieder Pockengift erzeugen und dass somit ein Mensch die Pocken
nicht zweimal bekommen kann.
Diese Ansicht gibt Hufeland (BemerkungenUber die Blattern,
pag. 176) zu den nachfolgenden Betrachtungen Anlass:
1. entweder sind diese Hoffmann’schen Pockendrüsen physiologische
Organe der Absonderung, dann können sie wohl nicht ohne
fühlbare Folgen sammt und sonders verwachsen und somit unthätig
werden, oder sie müssten bloss in der Absicht geschaffen sein um
einstens dem zufällig dahingelangenden Gifte der Blattern zur Werkstätte
zu dienen, was absurd ist;
2. bat diese Pockendrüsen, von deren Existenz man so fest
überzeugt ist, noch Niemand gesehen. Ja die Hauptvertheidiger sind
selbst nicht über ihre Beschaffenheit einverstanden. Cotunni nennt
sie glandulas sebaceas et mucosas; Ho ffm ann hingegen behauptet
sie seien ganz von jenen verschieden. Auch habe man in der Hautorganisation
eines Individuums, das von Blattern frei geblieben ist,
und eines solchen, das sie bereits überstanden bat, noch keinen
Unterschied zeigen können;
3. ferner müssten, sagt Hufeland, nach Hoffmann's System
nicht nur die Pocken, sondern auch die Masern, der Scharlach, der
Pian in America etc., ihre eigenen, gleichfalls dicht an einander
liegenden durch die ganze Haut verbreiteten Drüsen haben, weil auch
sie in der Regel nicht ein zweites Mal wiederkommen, was gleichfalls
ad absurdum führte.
Br an dis (Pathologie, §§. 133, 136) spricht sich über den
Gegenstand in folgender Weise aus: Wenn nach Krankheiten, welche
die ganze Tendenz afficirt haben, die mit Fieber entstanden sind
und eine vollständige anomale Bildung gemacht haben, die Anomalie