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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

Untersuchungen  über  den  ein-  und  ziveiaxigen  Glimmer.

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Glimmer  aus  Anaksirksarklik.  Leberbraun,  fast  undurchsichtig. ­

Glimmer  aus  Leonfelden.  P+  oo,  Pr  -f-  oo,  Pr  -j-  oo
mit  Spuren  des  abgeleiteten  P  -f-  oo.  Schwarz,  in  dünnen  Schichten
blutroth,  eben,  klingend.  Aus  einem  Granite.
Glimmer  aus  Kinginktor  so  ak.  Hellpistaziengrün.
Glimmer  von  der  Magura.  Dunkelroth,  aus  einem  Granite.
Glimmer  aus  Altenberg.  Entenblau,  stellenweise  braun
durch  Zersetzung.  Fast  derb.
Glimmer  aus  Horn,  Ober-Österreich.  Schwarz,  einen
groben  Glimmerschiefer  bildend.
c.  Ebene  der  optischen  Axen  mit  der  grösseren  Diagonale  zusammenfaliend.
.Glimmer  aus  Frascati.  Braune,  sechsseitige  Tafeln  von
geringem  Umfange.  Scheinbare  Divergenz  =  0°—1°.
Glimmer  aus  Cayngalake,  New-York.  Sechsseitige
Pyramiden,  im  Innern  sehr  vollkommen,  nach  aussen  zerstört.
Seitenflächen  8"'  -—  1"  lang.  Lamellen  eben,  klingend.  Hellbraun,
vollkommen  durchsichtig.  Scheinbare  Divergenz  =  1—2°.
Glimmer  aus  Pellegrino,  Tirol.  Sechsseitige  Tafeln  in
Kalkspathkrystallen  (Fig.  6);  sehr  elegant  gezeichnet  durch  abwechselnd ­
  hellere  und  dunklere  Streifen,  parallel  den  Sechseckseiten ­
  ;  splittrige  Streifung  normal  dem  Rande.  Eben,  klingend.
Scheinbare  Divergenz  =  0  •—1°.  (Dichte  2-956.)
Glimmer  aus  Greenwood  Furnace.  Grosse,  schiefe
Prismen,  entstanden  durch  faserige  Theilbarkeit;  zum  Tlieil  Rhomboedern ­
  mit  vorherrschendem  R  —  oo-flächen  täuschend  ähnlich.  In
durchgelassenem  Lichte  dunkelpistaziengrün,  in  reflectirten  Metallfarben ­
  spielend;  stellenweise  schief  besser  durchsichtig  als  unter
senkrechter  Incidenz.  Scheinbare  Divergenz  =  0—1°.
In  Sillimans  American  Journal  ist  dieser  Glimmer  beschrieben,
und  in  einer  Note  befindet  sich  die  Bemerkung:  Greenwood  furnace
is  a  town  of  Monroe  and  this  is  the  Monroe  mica  analyzed  by  von
Kobell  and  pronounced  by  bim  on  optical  grounds  to  be  uniaxial,  it
giving  a  symmetrical  cross  in  the  Greenwood  furnace
mica  we  have  evidence  that  one  at  least  of  these  Biotites,  is  not
hexagonal,  and  the  same  we  believe  to  he  true  for  some  of  the  Vesev
micas.  The  importance  of  a  revised  crystallograpliic  examination
            
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