Untersuchungen über den ein- und ziveiaxigen Glimmer.
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Glimmer aus Anaksirksarklik. Leberbraun, fast undurchsichtig.
Glimmer aus Leonfelden. P+ oo, Pr -f- oo, Pr -j- oo
mit Spuren des abgeleiteten P -f- oo. Schwarz, in dünnen Schichten
blutroth, eben, klingend. Aus einem Granite.
Glimmer aus Kinginktor so ak. Hellpistaziengrün.
Glimmer von der Magura. Dunkelroth, aus einem Granite.
Glimmer aus Altenberg. Entenblau, stellenweise braun
durch Zersetzung. Fast derb.
Glimmer aus Horn, Ober-Österreich. Schwarz, einen
groben Glimmerschiefer bildend.
c. Ebene der optischen Axen mit der grösseren Diagonale zusammenfaliend.
.Glimmer aus Frascati. Braune, sechsseitige Tafeln von
geringem Umfange. Scheinbare Divergenz = 0°—1°.
Glimmer aus Cayngalake, New-York. Sechsseitige
Pyramiden, im Innern sehr vollkommen, nach aussen zerstört.
Seitenflächen 8"' -— 1" lang. Lamellen eben, klingend. Hellbraun,
vollkommen durchsichtig. Scheinbare Divergenz = 1—2°.
Glimmer aus Pellegrino, Tirol. Sechsseitige Tafeln in
Kalkspathkrystallen (Fig. 6); sehr elegant gezeichnet durch abwechselnd
hellere und dunklere Streifen, parallel den Sechseckseiten
; splittrige Streifung normal dem Rande. Eben, klingend.
Scheinbare Divergenz = 0 •—1°. (Dichte 2-956.)
Glimmer aus Greenwood Furnace. Grosse, schiefe
Prismen, entstanden durch faserige Theilbarkeit; zum Tlieil Rhomboedern
mit vorherrschendem R — oo-flächen täuschend ähnlich. In
durchgelassenem Lichte dunkelpistaziengrün, in reflectirten Metallfarben
spielend; stellenweise schief besser durchsichtig als unter
senkrechter Incidenz. Scheinbare Divergenz = 0—1°.
In Sillimans American Journal ist dieser Glimmer beschrieben,
und in einer Note befindet sich die Bemerkung: Greenwood furnace
is a town of Monroe and this is the Monroe mica analyzed by von
Kobell and pronounced by bim on optical grounds to be uniaxial, it
giving a symmetrical cross in the Greenwood furnace
mica we have evidence that one at least of these Biotites, is not
hexagonal, and the same we believe to he true for some of the Vesev
micas. The importance of a revised crystallograpliic examination