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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

672

Mose  r.

Die  in  dieser  Tabelle  neben  einander  stehenden  Zahlen  zeigen
auffallende  Verschiedenheiten  sowohl  in  der  Aschenmenge  als  auch
in  der  Qualität  und  Quantität  der  Aschenbestandtheile.  Wie  die
vorletzte  Querspalte  ausweist,  ist  der  Versuch,  diese  Verschiedenheiten ­
  wenigstens  bezüglich  der  Basen  in  einige  Übereinstimmung
zu  bringen,  nicht  sehr  günstig  ausgefallen;  ein  Gleiches  ist  der  Fall
in  Bezug  auf  das  in  der  letzten  Querspalte  angeführte  Verhältniss
  der  Phosphorsäure  zum  Sauerstoff  der  Alkalien  und  alkalischen
Erden.
Die  Verschiedenheiten  obiger  Angaben  in  den  qualitativen  und
quantitativen  Verhältnissen  von  Chlorkalium,  Chlornatrium  und  Kieselsäure ­
  finden  wohl  darin  eine  Erklärung,  dass  die  im  Boden  sich  entwickelnden ­
  Knollen  von  den  leicht  löslichen  Chloriden  der  Alkalien,

T  a-Boussing-ault



Way

IV.

Kali
Natron
Kalk
Magnesia
Phosphorsäure
Schwefelsäure
Sauerstoffmenge  der  Alkalien
und  alkalischen  Erden  .  .

63-  46
2-  42
7-  29
lä-  23
9-  68
14-723

57'  02
4-  04
16-  34
14-  36
7-  84
17-  433

39-  90

3-11-



18

17-  09
3-  99

16-314

63-  32
1.  06
3-  41
8-  68
20-  32
3-  00
13-477

je  nachdem  diese  in  grösserer  oder  geringerer  Menge  vorhanden
sind,  auch  wechselnde  Mengen  aufnehmen,  während  die  Kieselsäure
ebensowohl  auf  diese  Art,  sowie  überdem  noch  als  zufällige  Verunreinigung ­
  in  die  Asche  gelangen  kann;  es  wird  daher  der  Schluss
nicht  gewagt  sein,  dass  diese  Bestandteile  in  der  Asche  der  Kartoffelknollen ­
  nicht  zu  den  wesentlichen  gehören,  ein  Ähnliches
dürfte  vom  Eisenoxyd,  dessen  Menge  von  aussen  gegen  innen  (wie
ich  mich  mehrfach  überzeugte)  beträchtlich  abnimmt.  Lässt  man
nun  diese  als  nicht  wesentlich  zu  betrachtenden  Bestandteile  der
Asche  aus  den  in  der  Tabelle  I  angeführten  Analysen  weg  und  berechnet ­
  dann  aus  dem  Reste  wieder  die  percentische  Zusammensetzung ­
  der  Asche,  so  ergeben  sich  die  in  der  Tabelle  II  zusammengestellten ­
  Zahlen:
            
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