Über Sacharometer.
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sein dürfe als am anderen, damit der Felder, die conisclie Röhre als
cylindrisch angenommen, bei dem Gebrauche des Sacharometers 0-2
Procente nicht übersteige.
Ist nämlich das Volum V des Sacharometerhalses zwischen
0 und 25 -f- 0 • 2 Procenten an einem Instrumente mit cylindrisehem
Halse von r Radius, sowie 1 Länge zwischen 0 und 25-2 Procenten,
nach Gleichung (/.) gegeben, so ist zu ermitteln, welches der untere
grössere Halbmesser r t eines Conus für das gleiche Volum V, bei
gleicher Höhe l und oberen Halbmesser r sei.
Das Volum eines Conus wird aber dargestellt durch
V, = y (r« + r ?■, +r 1 »),
welche Gleichung uns zur Bestimmung von dienen soll. Denn da
Fi = V sein muss, so folgt:
3 V
r^+rri = —
und die beiden Wurzeln dieser Gleichung sind:
Wenn die Röhren zu conisch sind, und dennoch benutzt werden
sollen, erscheint es am gerathensten für deren Theilung das von
Stampfer auch für Alkoholometer mit conischem Halse in Anwendung
gebrachte Verfahren ») zu gebrauchen. Man bestimmt nämlich
ausser den beiden Fundamentalpunkten noch einen dritten Punkt,
nahezu in der Mitte zwischen den beiden ersten liegend. Nach Auftragung
aller drei Punkte auf die zu verfertigende Scale, wird diese
auf das bereits erwähnte Scalennetz so gelegt, dass auch dem mittleren
Punkte eine Theilungslinie entspricht, wozu eine Neigung gegen
die oberste Horizontallinie nöthig wird. In dieser Lage befestiget
man die Scale, und trägt sodann die noch übrigen Scalenpunkte nach
dem Netze auf.
§• 9. Das zur Correction der Sacharometer-Angaben wegen
femperatur - Unterschieden bei der Beobachtung nöthige Thermometer,
welches an den Aräometerkörper angeschmolzen ist, muss
wenigstens 12 9 5 C.=10°R. über und ebenso viele Grade unter dem
*) Denkschriften der Uais. Akademie der Wissenschaften. III. Bd., S. 247.