Über Sacharometer.
6S1
Aber (a) und (ß) können aueli geschrieben werden:
woraus nach Division der zweiten Gleichung
entsteht:
v„ v—v„ d„—1
v t v—i>j dj—1
Da aber:
durch die erste
• (7>
so wird auch:
v—v n _ d n d.—i
v—Oj d i d i —1
• • (*)
v — v t stellt aber das Volumen des Sacharometerhalses von nbis n t ;
dann v — v„ jenes von n bis n„ vor, und diese Volumina verhalten
sich bei gleichem Röhren - Querschnitte wie die Scalenlängen
n n t — l' und n n„ — l, somit folgt:
V = ld„
d„—1
d t —1
~dT
■ ■ («).
Nehmen wir nun den Fundamentalabstand l in 1000 gleiche
Theile getheilt an, also l = 1000, und denken wir uns für d„ die
Dichte der 25procentigen Zuckerlösung substituirt, so wird
i = /• 10380-86 • di ~ (!)•
a i
Durch diese Gleichung sind für die verschiedenen , die
Scalenabschnitte in Theilen von l gegeben, und somit ist die Construction
der Dichtenseale ermöglichet. Für die Procenten-Scale
darf man nur aus den Vergleichstafeln, die den Dichten entsprechenden
Zuckerprocente neben die Dichtenscale auftragen.
Statt sich erst die Dichtenscale zu construiren, kann man für
Sacharometer, welche bloss Gewichtsprocente angeben sollen,
unmittelbar in die Gleichung (/) jene di setzen, die ganzen Zuckerprocenten
entsprechen, um für diese die Normalpunkte der Scale
zu erhalten, während die Unterabtheilungen der einzelnen Procente
uüt genügender Genauigkeit durch einfache Interpolation gefunden
werden. Nehmen wir l = 1000 Theilen, so wird l' für die Procente
•1 bis 25 folgende Werthe der Tabelle A bekommen.
Stab. d. mathem.-natunv. CI. XI. Bd. III. Hft. 42