58
Grailich.
und der geometrische Ort von M aus der Bedingungsgleichung
y
x + a
tg-?
y
x — a
tg- ?
i | ytnv- i | yfr?-'
x + a ' a — x
zu suchen. Bringt man diese Gleichung auf eine einfachere Form,
so erhält man
y 2 —x 2 -\-2xy cotg. 2<p-j-a 2 — 0 . . . (1),
woraus ersichtlich wird, dass die dunkeln Punkte allgemein in einer
Hyperbel liegen. Die Axe derselben wird aber verschieden liegen,
je nachdem der Hauptschnitt des Krystalls gegen die Ebene der
ursprünglichen Polarisation geneigt ist und es wird vortheilhaft sein
diese unabhängige Veränderliche durch eine andere zu ersetzen.
Setzen wir zu dem Ende in der eben erhaltenen Gleichung
x = £ cos a — y] sin a
y — £ sin « -j- yj cos a
so bekommt die Gleichung der Curve folgende Gestalt
£ 2 (cofyr. 2p. sin2« — cos 2«) -|- (2 sin 2« -j- 2 cotg. <p. cos 2«)-f-—)—
vj 3 (cos 2sc — cotg. 2f . sin 2a) a 2 — 0 (2),
in welcher nun a so zu bestimmen ist, dass der Coefficient von
gleich Null werde. Es ist sonach
und hieraus
sin 2 a cotg 2 <p . cos 2 a = 0
tg 2a = — cotg 2cp
sin 2a. sin 2<f> — — cos 2a.cos 2<p
cos 2a cos 2p -f- sin 2a sin 2p — 0
cos 2 (a—p) — 0
2 (a — p) = 90»
2 (y — a) = 90°
woraus folgt, dass
a = p + 4S° (3)
d. i. die Axe der Hyperbel ist immer um einen halben Quadranten
gegen die Richtung jener Schwingungen geneigt, welche ohne Interferenz
durch den Krystall gehen. Substituirt man den Werth von p
aus (3) in (2), so verwandelt sich die Gleichung (2) in folgende:
r/ 2 (1 -f cotg. 2p 2 ) — £ 2 (1 -\-cotg. 2p) = « 2 V 1 + cotg. 2p 2