bei Kotterbacli (und Poracz) im Zipser Comitat.
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Die deutliche Trennung der Bestandteile des Gabbro beschränkt
sich nur auf eine kleine Strecke von Dobschau, wo die reichen
Kobaltgänge, genannt Marien-Stollen, Theresia-Stollen, Adam und Eva,
denselben durchsetzen; eine kleine Viertelmeile weiter gegen Osten
mengen sich die Bestandteile dieser beiden Mineralien genau und
bilden ein dichtes Gestein von graulich-grüner, stellenweise ins Blaue
spielender Farbe. Wären die Übergänge der körnigen in die dichte
Varietät nicht wahrnehmbarer, so würde man leicht diese Gebirgsart
als Diorit betrachten können. In der Gegend von Wagendrüssel
auf dem Gebirgsplateau Krywe-Pole oder Krummes Feld genannt,
oberhalb Kotterbach in einem pistaciengelben, derben Minerale, das
viele Ähnlichkeit mit Serpentin hat, sondern sich grosse krystallinische
Körner von graulicher Farbe und durchscheinend an den Kanten aus.
Der dichte Gabbro hat keine bestimmten Absonderungen, seltener
ist er dickschieferig; gewöhnlich bedingt dieses ein glimmerartiges,
feinschuppiges Mineral von gelblich-grüner Farbe. Stellenweise
nimmt dieses schuppige Mineral die Oberhand, ertheilt dem Gestein
eine bedeutendere Weichheit, als dies gewöhnlich zu sein pflegt,
und wird gelblich- oder graulich-grün; diese Absonderung bildet
unter anderm einen Theil des Berges Babiny, unweit Gross-Huilec,
den Abhang des Bückens, welcher Gölnitz und Zakarowce trennt, wo
der Maierhof Anelizowy Mayer steht. Ausser dem glimmerartigen
Minerale linden sich dünne Adern von weissem Quarz.
Dafür, dass Gabbro eine eruptive Gebirgsart ist, finden sieb an
vielen Punkten hinlängliche Beweise; er ist aller Wahrscheinlichkeit
nach, nachdem das Talkschiefer-Gebirge bestand, aus einer machhgen
Spalte hervorgebrochen, und ähnlich wie Basalt erscheint er
bie und da in vereinzelten Kegeln. In der Gegend von Gölnitz und
weiter südlich an dem Folkmarer und Kaschauer Hammer erscheinen
vereinzelte Gabbrokuppen mitten im Talkschiefer. In der Nähe des
Gabbrodurchbruches erscheint in ähnlichen Verhältnissen Serpentin
lm Kalkstein an beiden entgegengesetzten Enden des gestreckten
Gabbroganges; am westlichen bei Dobschau ragt Serpentin aus dem
Kalkstein und Talkschiefer hervor, und am östlichen bei Jackelsdorf
tritt er mitten im Kalkstein auf. Nicht nur das sporadische Erscheinen
des Gabbro deutet auf dessen plutonischen Ursprung, sondern es
s1| h1 auch unmittelbare Beweise vorhanden, dass dies Gestein als eine
feurig-flüssige Masse hervorkam. Die zackigen Felsen, welche aus
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