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Engel. Darstellung der ersten Entwickelung
die Keime A und B um welche herum der erste Keim des Darmcanales
entstanden ist, einer fortgesetzten Theilung nach den bekannten
Gesetzen. In die hierdurch entstandenen Theilungsmulden setzt sich
aber der Darmcanal ohne Unterbrechung fort und zwar so weit bis
er nahe das Ende der Theilungsmulde erreicht hat; so wird unter
der Voraussetzung, dass alle die Theilungsfurchen in ein und derselben
Ebene liegen, durch successive Theilung eine Reihe von Formen
entstehen, wie sie in den Figuren 309, 310, 311 abgebildet
sind. Lässt man nun das Blastem der beiden Schenkeln des Dünndarmes
in alle Mulden des Keimes A, den unteren Schenkel in alle
Mulden des Keimes B hineintreten, so entstehen eben so viele Darmschlingen
als hier Furchungsmulden sind, und die Schenkel des
Darmcanales erhalten dadurch die in den Figuren 312,313 dargestellte
Form. Was aber hier in einer Ebene verzeichnet ist, das erfolgt
auch zunächst in der darauf senkrechten mithin horizontalen Ebene
(Fig. 314—417) und jede Darmschlinge hat sonach eine doppelte
Krümmung, zunächst eine hogenartige Krümmung von unten nach
oben und wieder nach unten dann aber auch eine Krümmung von
rechts nach links und umgekehrt. So wird es nun deutlich, warum
die Wurzel des Gekröses um vieles schmäler als der periphere Theil
des letzteren ist, und die einem halb gefalteten Fächer ähnlicheForm
des Gekröses und des mit demselben verbundenen Dünndarmes findet
nun, glaube ich, eine genügende Erklärung. Mit den Darmstücken
ziehen aber auch die Blutgefässe in die Furchungsmulden ein, und
so viel Hauptfurchungsmulden so viele grössere Äste der Gekrösgefässe
werden sich vom convexen Theile der letzteren gegen das
Darmstück hin begeben (Fig. 318). Aus der Anzahl der grösseren
Äste der meseraischen Gefässe kann daher unbedingt auf die Haupttheilungen
der Keime A und B (Fig. 308), welche ich von nun an
Dünndarmkeime nennen werde , zurückgeschlossen werden.
Es wird nun nothwendig sein, nochmals zur 286. Figur, welche
die Entwickelung des Quergrimmdarmgekröses darstellt, zurückzukommen
, um von hier aus die Entwickelung des Dünndarm-Peritonäums
zu verfolgen. Es sind nun beide Figuren, jene 286 und die
310, zu cornbiniren, woraus sich, bezüglich des Peritonäums leicht
Folgendes ergibt. Indem sich die Darmstücke in den Mulden der
durch Theilung entstandenen Keime entwickeln, erhalten sie von der
peripheren Substanz dieser letzteren allenthalben (eine Stelle aus-