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Engel. Darstellung der ersten Entwickelung
übrigen Darmrohre um so länger, je jünger der Fcetus ist. Was seine
Krümmung betriITt, so bängt diese, meiner Meinung nach, mit der
Blastemfurchung innig zusammen. Das Blastem des Magens befindet
sich nämlich, wie dies bereits oben angegeben worden, gerade in dein
Raume C (Fig. 301). In der Fig. 302 bedeutete den Magenkeim,die
mittlere bei a erweiterte Furche, ab hingegen die Stelle in der der
entwickelte Dünndarm in gerader Richtung verläuft; um sich an den
Magen anzuschliessen, wird der Dünndarm in die Quermulde mn
(Fig. 301, 302) verlaufen und sonach von der linken Seite anfangs
horizontal von n nach m nach rechts hinziehen, dann sich fast rechtwinkelig
von m nach b nach abwärts umbiegen, anfangs noch in der
senkrechten Ebene nach unten hinziehen , bald aber auch hier sich
nach links biegen, aus einem weiter unter anzugebenden Grunde. Diese
Theorie stimmte mit der Thatsache ganz wohl zusammen, durch sie
würde nicht allein der gekrümmte Verlauf des Duodenums auf das
Natürlichste erklärt, sondern auch über die Lage dieses Darmes bezüglich
des grossen Peritonäalsackes und des Grimmdarmes der nöthige
Aufschluss gegeben.
Der Anschluss des untern Endes vom Dünndarme an den Dickdarm
geht in folgender Art vor sich: durch die weitere Theilung der
Blastemmasse D (Fig. 287) in ein vorderes und hinteres Blastem entsteht
eine senkrechte Mulde 1,2, welche sich von der Mitte nach
rechts und links hinzieht. Das Dünndarmstück tritt nun mit seinem
unteren Schenkel aus der Dünndarm-Mulde bei C unter das Blastem
D, dann indem es der senkrechten Furchungsrinne des Blastemes I)
von dem Punkte d aus folgt, zieht es horizontal nach rechts, senkrecht
auf die Ebene des Papiers, wodurch es bei dem Punkte a (Fig. 301)
nach seinem Austritte aus d anlangt, welche die Vorderseite des
Fcetus bildet mit den entsprechenden Blastemen und Darmkeimeu
darstellt. Von diesem Punkte gelangt es nach der Richtung der horizontalen
Theilungsfurche in die Mulde c' in welcher Höhe nach der
früher gemachten Auseinandersetzung der Dickdarmkeim beginnt, in
welchen nun das Dünndarmstück einmündet. So beschreibt daher dev
Dünndarm, nachdem er den unteren Rand des Pancreas verlassen hat
in der senkrechten Mittelebene des Unterleibes anfangs einen längeren
Bogen nach unten und vorne, geht dann in derselben Ebene mit einem
kürzeren Schenkel wieder nach rückwärts und unten, verlässt dann
diese Ebene und zieht horizontal (senkrecht auf seine frühere Rieh-