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Engel. Darstellung cler ersten Entwickelung
des grossen Netzes gibt, fusst auf dieser angeblichen Ortsveränderung
des Magens, die doch keineswegs noch erwiesen ist. Bemerkt
man am Magen in den ersten Zeiten der Bildung eine senkrechte
Lage, die später in eine mehr horizontale überzugeben scheint, so
ist der Grund wohl kein anderer als weil dieser Schlauch anfangs
auch ganz cylindrisch ist und erst später an seiner linken und untern
Partie einer vorwiegenden Ausbildung unterliegt, was ihm den Anschein
einer mehr horizontalen Lagerung gibt. Übrigens ist Mülle r’s
Theorie wenig geeignet, alle Einzelheiten in der Bildung und der
Form so wie dem Verlaufe des grossen Magennetzes zu erklären.
Die Stelle m m! (Fig. 285) ist es nun, wo sich die Bursa omentalis
an das übrige Bauchfellblastem anschliesst, so dass an derselben
eine aus zwei Blättern bestehende Falte von dem Bauchfell
gegen den Magen hinzieht, welche Falte unter dem Namen des Ligamentum
phrenico-gastricum und zum Theile des kleinen Magennetzes
hinreichend bekannt ist. Während dieser Entwickelung der
obern Theile der obern Bauchblase zur Leber und zum Magen mit
dem grossen Magennetze sind auch die anderen Theile der grossen
Bauchblase in ihrer Entwickelung weiter vorgerückt; allenthalben
ist die innere Fläche der Bauchblasen dort, wo sie mit anderen Keimen
von Organen nicht in unmittelbarer Berührung gestanden, zur
serösen Haut geworden, welche nun ununterbrochen an der Stelle
m' (Fig. 285, 599) in die vordere Wand des Magenperitonäums
überzugehen scheint, welche Übergangsstelle mit den obengenannten
Namen eines Aufhängebandes oder auch eines kleinen Netzes
von jeher belegt worden sind. — Das grosse Magennetz wird sich
nach dem eben Gesagten in der mittleren Gegend der grossen Bauchblase
somit nach der in der (Fig. 294) abgebildeten Weise und
zwar nur von rs bis tu (Fig. 301) entwickeln aus Gründen, die
durch den blossen Anblick dieser (Fig. 288) deutlich genug hervorgehen;
es wird sonach auch die Form dieser Mulde annehmen
müssen. Es erscheint daher in der Höbe des Quergrimmdarmes
breiter als unten und hört endlich mit einer sanften Bogenlinie wie
in der Fig. 294 auf — Umstände, die sich aus der Art seiner
Entwickelung von selbst ergeben; am Querkolon hört es beiderseits
an den Stellen auf, welche in den Durchschnittspunkten a und b
(Fig. 289) liegen, dort nämlich, wo auch die grosse Netzmulde
nach hinten umbiegt. Man gelangt in die grosse Magennetzmulde