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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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Engel.  Darstellung  der  ersten  Entwickelung

Magennetzmulde  noch  unverwendete  Blastem  hat  sich  zu  einer
hautartigen  Schicht  gestaltet,  welche  das  Blastem  des  Magens  und
Grimmdarmes,  dort  wo  diese  noch  frei  sind,  umgeben,  und  hiermit
ist  die  Anlage  für  das  grosse  und  kleine  Magennetz  beendet.  Da
sieh  auch  in  der  sogenannten  Darmfurche  r  s  (Fig.  281)  die  erste
Dünndarmschlinge  a  b  (Fig.  283)  gebildet  hat,  so  lässt  sich  der  Lauf
des  grossen  und  kleinen  Magennetzes  nun  vollkommen  überschauen.
Ich  habe  diese  in  den  Figuren  284,  285,  286  durch  gelbe  und  blaue
Farben  deutlich  zu  machen  versucht.  Als  Ausgangspunkt  der  Beschreibung ­
  wähle  ich  den  Punkt  m  (Fig.  283,  284).  Bei  diesem
Punkte  geht  von  dem  Peritonäum  eine  hautartige  (in  der  Zeichnung
blau  gefärbte)  Blastemschicht  bis  zum  Magenhlasteme  B,  dann  an
dessen  vorderer  Fläche  vorbei,  entlang  der  untern  Leberfläche  bis
zum  Punkte  n  (Fig.  283)  der  ehemaligen  Spaltstelle  des  Leberblastems. ­
  Von  hier  aus  zieht  die  Blastemschicht  nach  unten  gegen
o,  einer  Spaltstelle  des  Blastems  F  und  von  hier  aus  immer  dem
Blasteme  F  folgend  zum  Punkte  p,  von  wo  sie  sofort  an  die  vordere
(obere)  Fläche  der  ersten  mittlerweile  entstandenen  Dünndarmschlinge ­
  sich  begibt.  Dieser  hautartigen  Blastemlage  folgt  eine  andere ­
  in  der  Zeichnung  gelb  gehaltene,  welche  derselben  fast  allenthalben ­
  anliegt  und  nur  an  einigen  Stellen  von  derselben  sich  trennt.
Diese  Blastemschicht  beginnt  hei  dem  Punkte  m'  steigt  von  hier  an
nach  unten  an  die  hintere  Fläche  des  Magenblastems;  verläuft  dann
an  dem  eben  beschriebenen  Blastemstreif  anliegend  nach  v!  von  hier
nach  o',  steigt  dann  abermals  in  die  Höhe,  zieht  aber  nun  nicht  unter,
sondern  über  dem  Quergrimmdarmkeime  nach  hinten  gegen  die
Wirbelsäule  des  Foetus,  trennt  sich  bei  dem  Punkte  p  von  dem
vorigen  Blatte,  steigt  hier  vor  der  Rumpfsäule  des  Foetus  in  die
Höhe  und  langt  abermals  bei  dem  Punkte  m  an,  von  dem  es  ausgegangen ­
  ist.  Das  Ganze  ist  von  dem  Blasteme  der  grossen  Bauchblase ­
  eingeschlossen.
Nimmt  man  daher,  um  eine  Übersicht  über  das  eben  Gesagte
zu  gewinnen,  wieder  die  beiden  Punkte  m  m!  als  Ausgangspunkte
der  Beschreibung,  so  erhält  man  folgenden  Zug  jener  hautartigen
Blastemschichten,  welche  sich  später  zur  serösen  Haut  umgestalten.
Von  den  Punkten  m  und  ml  stülpen  sich  zwei  Blattschichten
gegen  die  Höhle  der  grossen  Unterleibsblase  ein,  beide  ziehen  vereinigt ­
  zum  obern  Theile  des  Magenblastemes;  hier  trennen  sie  sich,
            
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