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Engel. Darstellung der ersten Entwickelung
An dieser bemerkt man bei o eine spitzwinkelige, bei in dagegen
eine etwas abgerundete Einstülpung, welche letztere in einen kurzen
Fortsatz m q übergeht. Alles Übrige ist von dem Blasteme der Leber
ausgefülllt, in dem man dicht an einander gedrängte von kleinen
Kreisen umschlossene Öffnungen (Durchschnitte von Gallengängen)
erblickt. Hinter dem von einer Haut umschlossenen Leberblasteme
finden sich kleine dreiseitige Räume B (Fig. 296). Diese sind die
Durchschnitte des untersten und hintersten Theiles des Brustraumes,
bestimmt die Lungen aufzunehmen.
Führt man den Schnitt etwas unterhalb der Linie a b (Fig. 181),
so ist das Bild zum Theile ein anderes. Man sieht hier wieder
(Fig. 208) bei A den Querschnitt der Rumpfsäule; abc stellt die
Contouren des grossen Leibeskeimes dar. Eingeschlossen von dieser
sieht man die Contouren der grossen Unterleibsblase und in dieser
folgende Theile: Bei D das Blastem der Leber das hier bereits in
einen rechten grösseren und linken kleineren Lappen sich theilt; bei
C das Blastem des Magens, das den ganzen von dem linken Leberlappen
unerfüllten Raum einnimmt. Das Leberblastem sowohl, wie
auch das Magenhlastem sind von einer hautartigen Keimlage umgeben,
deren Verbreitung besonders wichtig ist. Sie beginnt in der Substanz
des rechten Leberkeimes bei dem Punkte g (Fig. 208, 296) und
verläuft hier gegen die Rumpfsäule bis zu dem Punkte m, wo sie sich
spaltet. Der eine Theil läuft scheidenartig um den rechten Leberlappen
herum nach n, o (wo eine kleine Einstülpung entsteht) dann
nach p, geht von hier um das Magenblastem nach r, und dann nach s
um sich hier wieder an den Punkt in anzuschliessen. Am Magen ist
in dieser Entwickelungsperiode bereits eine (mit dünnerem Blasteme
gefüllte) Höhle zu entdecken.
Minder regelmässige und namentlich etwas durch die Präparation
verzerrte Schnitte erscheinen in der in der Fig. 297 dargestellten
Art, wo A den Querschnitt der Leber, B jener des Magens,
das hautartige Stück a b aber wieder das von J. Müller sogenannte
Mesogastrium bedeutet, das übrigens so wie die ganze Blastemschickt
mnop in zwei Blätter wieder zerfallen erscheint.
Die Erklärung eines solchen Querschnittes ist folgende. Innerhalb
der grossen Leibesblase erscheint zuerst das Blastem des
Unterleibes A (Fig. 201 #) welches, da es eine von dem Innern der
grossen Leibesblase verschiedene Form hat, die kleinen Räume B B