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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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Engel.  Darstellung  der  ersten  Entwickelung

bei  b  mit  der  zwischen  der  zweiten  (c)  und  ersten  Thoraxblase  d  und
in  der  Mulde  bogenartig  nach  unten  biegenden  Artcria  Aorta  verbindet
(204  cA).  In  der  obersten  Mulde  zwischen  dem  Leibeskeime  und  den
Kiemenspalten  verläuft  (264  db}  gleichfalls  wieder  bogenförmig  ein
Ast  der  Aorta,  der  um  die  Spitze  der  Thoraxhöhle  sich  herumbiegt,
später  mit  den  übrigen  Gefässen  aber  nicht  wieder  zusammenfliesst,
sondern  bei  der  nunmehrigen  Entwickelung  der  oberen  Extremitäten
als  Artcria  subclavia  erscheint.  So  in  der  Seitenansicht.  Die  benannten ­
  Gefässe  liegen  zwar  nicht  alle  in  derselben  Ebene,  sind  aber
in  der  Zeichnung  in  dieselbe  projicirt.  Was  die  Ansicht  von  der
Bauchseite  des  Fcetus  betrifft,  so  suchte  ich  eine  solche  in  den  Fig.
265—268  zu  geben.  Die  Pulmonalarterie  mn  (267,  268)  biegt  nach
ihrem  Ursprünge  aus  dem  Herzen  zwischen  den  Keimen  a  und  c  allsogleich
  nach  rückwärts  um  und  kann  daher  in  dieser  Ansicht  nur
zum  kleinsten  Theile  m  gesehen  werden;  die  Aorta  dagegen  verläuft
von  dem  linken  Theile  der  mittleren  Muhle  n  des  Keimes  c  in  die
Höhe  bis  o,  um  zwischen  den  Keimen  c  und  d  nach  rückwärts  umzubiegen; ­
  ihre  Fortsetzung  in  der  mittleren  Mulde  op  des  Keimes  d  ist
diejenige  Arterie,  welche  unter  dem  Namen  des  Truncus  anonymus
bekannt  ist,  sie  zieht  bis  zum  Ende  (jpi)  der  Mulde  op  und  gebt  dor
in  die  mittlerweile  nach  der  Entstehung  der  oberen  Extremität  aus
derselben  heraustretende  Arteria  subclavia  über.  So  die  Frontansicht
dieser  Theile.  Noch  erübrigt  eine  deutliche  Ansicht  des  Grundrisses ­
  oder  eines  horizontalen  Querschnittes,  womit  wir  uns  im  Folgenden ­
  beschäftigen  wollen.  Legt  man  sich  eine  schneidende  Ebene
durch  den  Leib  des  Fcetus  in  der  Höhe  und  nach  der  Richtung  der
Linie  ab  (263),  so  wird  sie  die  Form  269  zeigen,  in  welcher  A  den
Durchschnitt  der  Rumpfsäule,  B  dagegen  die  auf  dieser  Durschnittsebene ­
  gemachte  Projection  der  Herzkeime  bedeutet.  In  der  hinteren
Mulde  m  wird  der  Hauptstamm  der  Pulmonalarterie  sich  hinziehen,
um  dann  nach  abwärts  umzubiegen.  Die  Nebenmulden  nn,  dagegen
(269)  beherbergen  anfangs  kleinere  Gefässe,  die  vom  Hauptstamme
der  Pulmonalarterie  zu  beiden  Seiten  abgehen  und  in  die  mittlerweile
entstandenen  Lungen  einmünden;  diese  kleinen  Äste  sind  die  späteren
Rr.  pulmonalis  dexter  und  sinister.  Das  Arterienstück  von  c  zu  d
dagegen  wird  zum  späteren  Botall’schen  Gang.  Macht  man  sich  nun
einen  etwas  höher  gelegenen  Querschnitt,  nämlich  zwischen  den  Keimen ­
  c  und  d,  mithin  in  der  Höhe  und  Richtung  der  Linie  r  s  (Fig.  263),
            
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