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Engel. Darstellung der ersten Entwickelung
Keimen von oblonger Form zusammengesetzt erscheint (Fig.'183).
Selbst bei grossen Hülinerfcetus, wie z. B. eine Abbildung (Fig. 188)
darstellt, ist die Stelle ab wo der ursprüngliche Vorder- und Hinterleibskeim
zusammenstossen, durch eine querliegende Einschnürung,
so wie der dreiseitige Raum ach (Fig. 183, 184), an dem alle4
Blasen Zusammentreffen, zu erkennen. Der Foetusleib (Fig. 188)
scheint sich nämlich hei dem Punkte c zu öffnen , und in die breiten
divergirenden Blätter c a und c b auszulaufen. In der That ist dies
nicht der Fall, aber die grosse Durchsichtigkeit des Ilinterleihskeiines
macht, dass derselbe von dem Punkte c (Fig. 188) bis zum Punkte
d nicht gesehen werden kann und daher hei der Präparation auch
gewöhnlich entfernt wird. Die Wände des Vorder- und Ilinterleibskeimes
lassen sich von den Wänden der grossen Leibesblase dort,
wo sie dieselben berühren, nur sehr schwer trennen, sie scheinen
vielmehr, wie dies in der Fig. 176 dargestellt ist, mit denselben
verschmolzen. Dort wo der Vorder- und Hinterleihskeim sich berühren,
nämlich nach der Linie ab (Fig. 176), verschmelzen wieder
die sich berührenden Wände zu einer einzigen Schichte und so bildet
sich eine quer durch den Foetusleib von vorn nach hinten verlaufende
Scheidewand ab (Fig. 176), welche in der Mitte schmäler, gegen
ihre Peripherie (welche nahezu kreisrund erscheint) dicker ist. Diese
Scheidewand ist das künftige Zwerchfell. Seine Entwickelung fällt
sonach in die früheste Periode des Fcetuslebens; gesehen kann
dasselbe aber erst zu einer Zeit werden, wo die histiologische Entwickelung
bereits so weit vorgerückt ist, dass die Theile ihre vollkommene
Durchsichtigkeit verloren haben, und dies geschieht am
Zwerchfelle gewöhnlich erst dann, wenn die Leber und das Herz
schon deutlich zu erkennen sind. Übrigens kann auch (und bei einigen
Thierclassen ist dies Norm) diese Scheidewand bis auf ein kleineres
oder grösseres peripheres Rudiment verschwinden; analoge Vorgänge
des Verschwindens solcher Scheidewände kommen in der Entwickelungsgeschichte
unzählige vor.
Die Stelle an der die vier Leibesblasen des Fcetus A, A, B, B,
(Fig. 183) zusammenstossen, hat die Gestalt eines von krummen
Linien zusammengesetzten Viereckes. Auch in der Mitte des künftigen
Zwerchfelles muss sich eine ähnliche Stelle finden, wie die in
der Fig. 183 im Aufrisse dargestellte Figur acbd. Irre ich nicht,
so dient diese Stelle zur Bildung des-mittleren sehnigen Theiles vom