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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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P  o  h  1.

derlieh  zu  einem  Systeme  verbunden  und  dieses  so  eingerichtet,  dass
man  es  zur  Betrachtung  von  Objecten  mit  oder  ohne  Deckplättchen
von  bestimmter  Dicke  verwenden  kann.  Ebenso  ist  jetzt  bei  feststehender ­
  Beleuchtung  der  Mikroskopkörper  sammt  Tisch  horizontal  im
Kreise  drehbar,  der  letztere  rund,  von  79  Millimeter  Durchmesser  und
mit  einer  schwarzen  Glasplatte  bedeckt.
Die  Beschreibung  eines  solchen,  dem  Herrn  Dr.  Heschl  gehörigen ­
  grossen  Mikroskopes  wird  Prof.  Sehr  etter  hei  einer  andern
Gelegenheit  liefern.
4.  Kleines  Arbeitsmikroskop  von  Plössl.
Dieses  unter  die  Beihe  der  sogenannten  Dissections-Mikroskope
gehörige,  bereits  vor  längerer  Zeit  verfertigte  Instrument  ist  Eigenthum ­
  des  mineralogischen  Cabinetes  am  k.  k.  polytechnischen  Institute. ­
  Es  unterscheidet  sich  von  den  vorher  beschriebenen  Mikroskopen ­
  wesentlich  dadurch,  dass  es  nur  Ein  Okular  und  zwar  ein  terrestrisches ­
  besitzt,  also  aufrechte  Bilder  liefert,  und  mit  ein  und  derselben ­
  Objectiv-Combination  durch  Verlängerung  des  Rohres  steigende ­
  Yergrösserungen  zulässt.  Das  Instrument  ruht  auf  einem  runden ­
  Messingfusse  von  82-5  Millimeter  Durchmesser  und  hat  einen
ziemlich  festen  Stand.  Der  runde,  SO  Millimeter  im  Durchmesser
haltende  Objecttisch  aus  Messing  ist  gegen  die  feststehende  Mikroskopröhre ­
  mittelst  eines  Triebes  vertical  beweglich  und  dessen  obere
Fläche  befindet  sich  100  Millimeter  über  der  Ebene  des  Arbeitstisches. ­
  Der  concave  Beleuchtungsspiegel,  28  Millimeter  im  Durchmesser, ­
  lässt  centrisch  Bewegungen  nach  allen  Seiten  zu,  und  der
Objecttisch  kann  mittelst  eines  Triebes  auch  horizontal  verschoben
werden,  sowie  die  Mikroskopröhre  einer  horizontal  kreisförmigen
Bewegung  fähig  ist.
Die  Mikroskopröhre  hat  20  Millimeter  Durchmesser,  die  Totalhöhe ­
  des  Instrumentes  beträgt  bei  Anwendung  der  drei  dazu  gehörigen ­
  Objective  von  7'2;  7 p 0  und  7 P 2  Millimeter  Durchmesser  und
ganz  zusammengeschobener  Röhre  260  Millimeter,  ganz  ausgezogen
hingegen  34S  Millimeter.  Für  die  Objectiv-Combination  l+2-j-3
sind  an  verschiedenen  Röhrenstellen  mit  Strichen  folgende  Vergrösserungen
  angezeichnet:
20,  40,  70,  100,  140,  180.
            
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