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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

522

P  o  h  l.

Objective

o  -s  a

Verhalten
gegen  Nobert’s  Scale

löst  bei  centrischer
Beleuchtung  Gruppe:

löst  bei  schiefer  Beleuchtung ­
  Gruppe:

in.

1
2
2  +  1
1  +  3
2+3
1  +  2  +  3
1+2+4
1  +  3+4
2+3+4
3+4+3
4+3  +  6
3+6+7

430
42-7
180
14-9
13-3
7-1
6-4
4-  7
5-  7
31
2-6
11

1-79
1-39
0-78
0-93
0-81
0  63
0-53
0-36
0-32
0-49
0-40
0-19

98
126
223
188
217
267
327
313
338
337
442
927

0
0
III
II
III
V
V
V
V
VI
IX

etwas  unklar
matt

gut
gut
scharf
milchig
scharf
milchig

0
0
IV

VI
VII

X
XV

sehrverwasch,

gut
milchig

Beim  Verhalten  dieses  Mikroskopes  gegen  sogenannte  Probe-Objecte,
  zeigte  es  sich,  dass  dasselbe  bezüglich  seiner  definirenden
Kraft  von  den  Haaren  der  Mus  domcsticus  und  Vespertilio  murinus
sowie  den  Tüpfeln  von  Lycaena  Argus  ausgezeichnet  scharfe  Bilder
gab,  und  wirklich  dem  in  meinem  Besitze  befindlichen  hierin  vorgezogen ­
  werden  muss.
Rücksichtlich  der  penetrirenden  Kraft  wurden  dieFIügelschuppen
vom  Hipparchia  Janira-Weihdien  gewählt,  es  zeigten  die  Combinationen:

Aplanat.)  4  4*8  +  6;  mit  der  Vergrösserung  89  und  bei  normaler ­
  Stellung  des  Concavspiegels,  die  Längenstreifen  zwar  getupft
aber  dennoch  die  Querstreifen  nicht  deutlich;  während  bei  Benutzung
der  schiefen  Beleuchtung  die  Querstreifen  deutlich  erschienen,  wenn
auch  nicht  über  die  ganze  Schuppen-Oberfläche  gleichförmig  vertheilt;
Aplanat.)  5  +  6  +  7;  mit  der  Vergrösserung  187  bereits  mit
normaler  Beleuchtung  herrlich  die  Querstreifen;
1.)  2-j*3  +  4;  Vergrösserung  136,  mit  centrischer  Beleuchtung ­
  die  Querstreifen  äusserst  fein  ;
I.)  4-j-  8  +  6;  Vergrösserung  175,  bei  gewöhnlicher  Beleuchtung ­
  bereits  schön  die  Querstreifen.
Zur  besseren  Beurtheilung  dieser  Leistungen  dürfte  es  nicht
unpassend  sein,  hier  die  Vergrösserungen  anzuführen,  mittelst  welchen ­
  andere  Beobachter  mit  ausgezeichneten  Instrumenten  die  Querstreifen ­
  an  den  Flügel-Schuppen  des  Hipparchia  «Tantra-Weibchens
            
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