Beiträge zur Prüfung der Mikroskope.
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Die Mikroskopröhre ist vollständig, ohne Objective 270 Millimeter
lang, bei 40 Millimeter Durchmesser, kann jedoch durch Weglassung
eines mittleren Theiles um G2 Millimeter verkürzt werden,
wie natürlich auf Kosten der Vergrösserungen. Zwischen den Objectiven
und dem Okulare lässt sich ein rechtwinkeliges Glasprisma einschalten;
so modificirt, kann man das Mikroskop bei normaler Stellung
des Auges gebrauchen, auch wird dadurch das Zeichnen mikroskopischer
Objecte mittelst des beigegebenen Sömmering’schen
Spiegelchens ermöglicht. Die Einstellung des Mikroskopes geschieht
bloss durch Bewegung der Röhre, grob mittelst eines Triebes, fein
mit Hilfe einer Mikrometerschraube. Die Totalhöhe des Instrumentes
beträgt bei Anwendung dreier Objective im Mittel 44-0 Centimeter.
Objective gehören zum Instrumente sieben, dann noch ein besonders
erst im Jahre 1850 nachgeliefertes Objectivsystem aus 3 Linsen
bestehend und später mit a-\- b -j- c bezeichnet. Okulare sind drei
gewöhnliche und ein aplanatisches vorhanden. Die Blenden der mit
I, II und III bezeichneten Okulare haben runde Einschnitte zur Aufnahme
von Glasmikrometern sowie eines Glasplättchens mit einem
einradirten Kreuze, statt dem Fadenkreuze bei Messungen mit dem
Schraubenmikrometer. Die Blende des Okulares II lässt sich übrigens
mittelst einer von Plössl ausgeführten Vorrichtung zur genauen
Einstellung der im Okulare liegenden Mikrometer etc. sanft verschieben,
ohne dass man nöthig hätte, durch Abnehmen des Okulares die
Beobachtung zu unterbrechen.
Was die Durchmesser der 10 Objective anbelangt, so betragen
dieselben bei:
Objectiv 1 =
„ 2 =
„ 3 =
„ 4 -
„ S =
„ 6 =
» 7 =
» a =
„ b =
» c —
8 • 1 Millimeter;
8-0
Objectiv 1 bis 6 können beliebig combinirt werden, Nr. 7 lässt
jedoch nur die Combinationen 6-j-7, dann 5-)-6-j-7 zu. In der