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Pohl.
Der Beleuchtungs-Apparat besteht für transparente Objecte aus
einem Concavspiegel und einem Planspiegel von 5'2 Centimeter
Durchmesser, die einander ihre Rückseiten zukehrend so befestiget
sind, dass sie alle möglichen centrischen Bewegungen zulassen. Die
Fassung dieser Spiegel ist zur Abhaltung alles falschen Seitenlichtes
geschwärzt und dieselben können mittelst der oberwähnten von
Plössl ausgeführten Vorrichtung ziemlich weit aus dem Centrum
herausgedreht werden, um so schief durchfallendes Licht zu erhalten.
Für die Beleuchtung opaker Gegenstände blieb die ursprüngliche
Anordnung ungeändert.
Der Tisch des Mikroskopes sitzt unverrückbar am Träger desselben
fest; er ist rechteckig, 85 Millimeter lang und 73 Millimeter
breit, mit einer matfgeschliffenen, schwarzen Glasplatte überdeckt und
hat ausser der 21 Millimeter weiten Mittelöffnung zum Durchlässen
des von den Beleuchtungsspiegeln reflectirten Lichtes, keine weitere
Vertiefung oder Hervorragung, so dass dessen Oberfläche vollkommen
eben erscheint. Erst rückwärts vom Tische sind auf passende Weise
zwei cylindrische Löcher eingelassen, welche zur Aufnahme von
Pincetten, etc., sowie der von Oberhäuser eingeführten Ohjectklammern
dienen. Die constante Höhe der oberen Fläche des Objecttisches
über dem Arbeitstische ist 14*8 Centimeter. Als integrirender
Bestandteil des Beleuchtungs-Apparates befindet sich unter dem
Objecttische zur beliebigen Moderirung des von den Beleuchtungsspiegeln
gelieferten Lichtes, die jetzt so häufig benützte Vorrichtung
für vertical verschiebbare Blenden, von welchen letzteren 4 zum
Mikroskope gehören, mit Bohrungen von 5, 2-5, 2, und 1 Millimeter
Durchmesser. Da diese Vorrichtung jedoch bei Beobachtungen mit
schief einfallendem Lichte, also bei ausser die Axe des Instrumentes
gerückten Spiegeln störend wirkt, so wird selbe, wie die Figur C.
in halber natürlicher Grösse zeigt, nur bei a mittelst einer Schraube,
bei & hingegen durch einen Lappen festgehalten, und kann für diesen
Fall, beim Gebrauche des Schrauben-Mikrometers, sowie zum bequemen
Austausch der verschiedenen Blenden, unter dem Objecttisch
um ci als Drehungsmittelpunkt herausgeschlagen werden. Der
Schrauben-Mikrometer wird mit zwei Schrauben, die an zwei langen
und breiten Lappen wirken, am Tische befestiget und lässt sehr
genaue Messungen zu, da er heim Gebrauche nicht im Geringsten
seine Lage ändert.