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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

Untersuchungen  über  den  ein-  und  zweiaxigen  Glimmer.

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jene  die  Typen  festgestellt,  nach  welchen  die  wandelbaren  Merkmale
sich  ordnen,  und  die  Gruppen  begrenzt,  innerhalb  welcher  ein  unmittelbarer ­
  Übergang  in  den  Eigenschaften  der  einzelnen  Individuen
stattfindet,  wird  ein  Unternehmen  das  so  viel  Zeit  fordert,  als  eine
Glimmer-Analyse,  die  gewünschten  Früchte  tragen  können.  Von  diesem
Gesichtspunkte  ausgehend,  habe  ich  es  versucht  die  Varietäten  dieses
Minerals,  welche  sich  in  den  Sammlungen  Wiens  befinden  und  die
mir  durch  die  gütige  Erlaubniss  ihrer  Vorgesetzten,  des  Herrn  Custos
t-  Partsch,  Sectionsrath  Haidinger  und  Professor  Leydolt  zuer
  gängtich  wurden,  nach  ihrer  physikalischen  Seite  zu  studiren  und
ld  die  Untersuchung  bis  zu  jenem  Punkte  zu  führen,  wo  die  Analyse
h  erfolgreich  begonnen  werden  könnte.  Leider  bin  ich  bis  dahin  nicht
es  gelangt;  ich  bin,  wie  es  der  folgende  Bericht  zeigen  wird,  bald  zu
sn  Aufgaben  gekommen,  welche  mit  dem  mir  zu  Gebote  stellenden
nd  physikalischen  Apparate  nicht  gelöst  werden  können  und  ich  muss
lie  mich  begnügen  im  Folgenden  anzugeben,  bei  welchen  Punkten  ich
m-  einhalten  musste.  Soweit  sie  jetzt  gediehen  sind,  beziehen  sich  meine
nd  Untersuchungen  auf
rie  die  Axensysteme  der  Glimmerkrystalle;
on  die  Lage  und  Grösse  der  optischen  Axenwinkel;
de  die  Störungen,  welche  aus  der  Lamellarstructur  entspringen;
ite  die  Absorption  des  Lichtes  in  Glimmerplatten;
die  die  nach  verschiedenen  Richtungen  hin  verschiedene  Härte  der
nt,  Krystallflächen;
inj  den  Einfluss  der  Wärme  auf  die  optischen  und  elektrischen
hat  Verhältnisse.
det
I.  Krystall-Axen  im  Glimmer.
en,  Haüy  legt  dem  Glimmer  ein  gerades  Prisma  von  120°  und  60°
ale  zu  Grunde,  indem  er  noch  keinen  ein-  und  zweiaxigen  unterschied;
len  später  bestimmte  Breithaupt  die  Grundgestalt  der  einaxigen
,gt  \arietät  als  ein  Rhomboeder  von  106°  16',  während  Ma  rign  ac  nach
von  seinen  Messungen  am  Biotit  von  Greenwood  Furnace,  die  Axenkanten
ilt-  zu  angibt.  Hierauf  berechnete  Philipps  aus  seinen  Messungen
>er,  am  Uesuv-Glimmer  ein  schiefes  Prisma  und  Dufrenoy  theilt  dem
i  so  zufolge  die  fechten  (repulsiven)  Glimmer  in  einaxige,  welche  im
ehe  Giomboedrischen  Systeme  krystallisiren  und  in  zweiaxige,  denen,  jeenn
  nac hdem  sie  Kali-  oder  Lithionglimmer  sind,  ein  Orthotyp  oder
            
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