Beiträge zur Prüfung der Mikroskope.
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Okular I, Objective 1+2+3 löst die Gruppe V äusserst fein.
„I, „ 1 + 3 + 4 „ „ »VI Beginn.
»I. » 3 + 4+5 » » » VII »
„ I, „ 5+6+7 » 1 w »X matt.
Wenn auch mittelst Anwendung der ringförmigen Blende weniger
geleistet wird als mit Nacliet's Prisma oder dem Spiegel zum
Heraussclilagen hei den neueren Mikroskopen, so kann diese Blende
dennoch manchen Nutzen gewähren und hat den Vorzug des bequemeren
Gebrauches und grosser Billigkeit.
III. Vergleichung einiger Mikroskope.
Seit J a c q u i n’s Vergleichungen mehrerer Mikroskope*) sind viele
Resultate der Prüfungen dieser Instrumente theils mehr theils minder
vollständig und zweckentsprechend veröffentlicht worden. Wohl au
häufigsten dienten Oberhäuser’s und Nacliet’s Mikroskope zum
Gegenstand der Untersuchung, welche man allen übrigen vorzog. In
neuester Zeit endlich sollen Spencer's Instrumente die in Europa
verfertigten weit übertreffen a ). Bei den meisten dieser Prüfungen
wird auf die neueren Mikroskope von PIössl wenig oder gar keine
Rücksicht genommen, es dürften daher die von mir angestellten vergleichenden
Prüfungen der Leistungen einiger Mikroskope um so
mehr nicht ohne Interesse sein, als daraus folgt, dass die Instrumente
unseres PIössl, was den optischen Theil anbelangt, von keinem der
mir zu Gebote stehenden übertrolfen wurden.
Die vorgenommenen Prüfungen bezogen sich auf:
Den Abstand des Objectes vom untersten Theile der Fassung
der demselben zunächst liegenden Ohjectivlinse, in der Folge Kürze
halber, mit dem Ausdruck Fokaldistanz bezeichnet;
die Grösse des Gesichtsfeldes in Millimetern ausgedrückt;
die Vergrösserung der verschiedenen Linsen-Combinationen
bezogen auf 8 Pariser Zoll Sehweite;
das Verhalten gegen die inPlössl’s Besitz befindliche Prüfungsscale
vonNobert;
endlich das Verhalten gegen andere sogenannte Probe-Objecte.
1 ) Baumgartner und Ettingshausen, Zeitschrift für Physik und Mathematik.
4. Band, S. 1.
2 ) Burnett, im American Journal of Science and Arts, series II, vol. 12,
p. 56; ferner Johnson, ebendaselbst vol. 13, pag. 31.