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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

Beiträge  zur  Prüfung  der  Mikroskope.

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Okular  I,  Objective  1+2+3  löst  die  Gruppe  V  äusserst  fein.
„I,  „  1  +  3  +  4  „  „  »VI  Beginn.
»I.  »  3  +  4+5  »  »  »  VII  »
„  I,  „  5+6+7  »  1  w  »X  matt.
Wenn  auch  mittelst  Anwendung  der  ringförmigen  Blende  weniger ­
  geleistet  wird  als  mit  Nacliet's  Prisma  oder  dem  Spiegel  zum
Heraussclilagen  hei  den  neueren  Mikroskopen,  so  kann  diese  Blende
dennoch  manchen  Nutzen  gewähren  und  hat  den  Vorzug  des  bequemeren ­
  Gebrauches  und  grosser  Billigkeit.
III.  Vergleichung  einiger  Mikroskope.
Seit  J  a  c  q  u  i  n’s  Vergleichungen  mehrerer  Mikroskope*)  sind  viele
Resultate  der  Prüfungen  dieser  Instrumente  theils  mehr  theils  minder
vollständig  und  zweckentsprechend  veröffentlicht  worden.  Wohl  au
häufigsten  dienten  Oberhäuser’s  und  Nacliet’s  Mikroskope  zum
Gegenstand  der  Untersuchung,  welche  man  allen  übrigen  vorzog.  In
neuester  Zeit  endlich  sollen  Spencer's  Instrumente  die  in  Europa
verfertigten  weit  übertreffen a ).  Bei  den  meisten  dieser  Prüfungen
wird  auf  die  neueren  Mikroskope  von  PIössl  wenig  oder  gar  keine
Rücksicht  genommen,  es  dürften  daher  die  von  mir  angestellten  vergleichenden ­
  Prüfungen  der  Leistungen  einiger  Mikroskope  um  so
mehr  nicht  ohne  Interesse  sein,  als  daraus  folgt,  dass  die  Instrumente
unseres  PIössl,  was  den  optischen  Theil  anbelangt,  von  keinem  der
mir  zu  Gebote  stehenden  übertrolfen  wurden.
Die  vorgenommenen  Prüfungen  bezogen  sich  auf:
Den  Abstand  des  Objectes  vom  untersten  Theile  der  Fassung
der  demselben  zunächst  liegenden  Ohjectivlinse,  in  der  Folge  Kürze
halber,  mit  dem  Ausdruck  Fokaldistanz  bezeichnet;
die  Grösse  des  Gesichtsfeldes  in  Millimetern  ausgedrückt;
die  Vergrösserung  der  verschiedenen  Linsen-Combinationen
bezogen  auf  8  Pariser  Zoll  Sehweite;
das  Verhalten  gegen  die  inPlössl’s  Besitz  befindliche  Prüfungsscale ­
  vonNobert;
endlich  das  Verhalten  gegen  andere  sogenannte  Probe-Objecte.
1 )  Baumgartner  und  Ettingshausen,  Zeitschrift  für  Physik  und  Mathematik. ­
  4.  Band,  S.  1.
2 )  Burnett,  im  American  Journal  of  Science  and  Arts,  series  II,  vol.  12,
p.  56;  ferner  Johnson,  ebendaselbst  vol.  13,  pag.  31.
            
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