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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

Beiträge  zur  Prüfung  der  Mikroskope.

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abstehen  dürfen,  wenn  man  sie  mit  freiem  Auge  noch  einzeln  erkennen
will.  Versuche  die  ich  selbst  anstellte,  indem  ich  bei  8  Pariser  Zoll
Distanz,  durch  die  leere  Mikroskop-Röhre  auf  Glas  radirte  Parallellinien ­
  betrachtete,  welche  auf  dem  Object.tisch  lagen,  während  von
unten  mittelst  des  Concavspiegels  Licht  schief  durch  die  Glasplatte
ging,  zeigten  aber,  dass  selbst  bei  weissem  Untergründe  Linien  mit
0*0278  Pariser  Linien  Distanz  unterschieden  werden  können,  was
noch  besser  bei  Anwendung  eines  schwarzen  Untergrundes  gelingt.
Ich  muss  besonders  hervorheben,  dass  mein  Auge  zu  den  scharfen
gehört,  und  dass  diese  Beobachtungen  genau  unter  denselben  Umständen, ­
  wie  hei  den  mikroskopischen  Untersuchungen  ausgeführt  wurden.
Um  nun  die  verschiedenen  Vergrösserungen  bei  8  Pariser  Zoll
Sehweite  zu  finden,  welche  ein  theoretisch  vollkommenes  Mikroskop
besitzen  müsste,  um  die  einzelnen  Gruppen  Nobert’s  zu  lösen,  hat
man  die  Gleichung:

0-0278
d

V'

in  welcher  v'  und  d  im  früheren  Sinne  genommen  wurden.  Die  folgende ­
  Tafel  gibt  die  Werthe  von  v'  für  die  Gruppe  I  bis  XXI  von
Nobert,  dabei  als  Werthe  der  d  die  neuesten  von  ihm  veröffentlichten
angenommen  ‘).

n

d

v

V"

I.  0' : '00f000  28
II.  0-000857  32
III.  0-  000735  38
IV.  0-000631  44
V.  0-000540  52
VI.  0-000463  60
VII.  0-000400  70
VIII.  0-000350  80
IX.  0-000300  93
X.  0-000275  101
XI.  0-900250  111
XII.  0-000237  117
XIII.  0-000225  124
XIV.  0  000212  131
XV.  0-000200  139
XVI.  0-000188  148
XVII.  0-000175  159

34
34
55
63
63
63
73
96
133
133
133
133
137
157
188

sehr  gut
sehr  gut
fein
äusserstfein
gut
scharf
sehr  fein

höchst  fein

sehr  fein

sehr  gut

fein
gut
fein

gut
gut

XVIII.  0-000163  171

XIX.  0-000150  185
XX.  0-000138  201
XXI.  0-000125  222

’)  Poggendorff’s  Annalen.  85.  Band,  S.  83.
            
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