Über Schneefiguren.
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Die Zusammenstellung umfasst gegen SO Schnee - Niederschläge,
hei welchen die herabfallenden Flocken untersucht worden
sind. Man sieht sogleich, dass letztere nur in seltenen Fällen aus
einerlei Figuren zusammengesetzt sind und gewöhnlich mehrere
verschiedenartige Formen an ihrer Bildung Antheil nehmen, je nachdem
die Ergiebigkeit des Niederschlages kleiner oder grösser ist.
Indess ist doch niemals eine grössere Anzahl der Formen als 6 vorgekommen.
Sternförmige und sechsseitige Figuren mit Strahlen, Zacken
oder hervorstehenden Winkeln kommen am gewöhnlichsten vor.
Erstere bilden 23, letztere 16 Percent, wenn die Anzahl aller beobachteten
Formen — 100 angenommen wird. Alle anderen Formen
sind verhältnissmässig selten, indem ihr Antheil 8 Percent nicht
überschreitet, Spitzen und sechsseitige Prismen ausgenommen,
deren Antheil 10 Percent beträgt.
Es scheint ferner noch der Durchmesser der Figuren mit der
Frequenz ihres Vorkommens zu wachsen, was indess noch einer
Bestätigung durch länger fortgesetzte Beobachtungen bedarf. Die
Diameter können von einer verschwindend kleinen Grösse bis auf 4"'
anwachsen. Bei den beiden am häufigsten vorkommenden Figuren
beträgt der mittlere Durchmesser beziehungsweise 1*6 und 1”4
(Linien Pariser M.).
Obgleich meine Messungen des Durchmessers derSehneefiguren,
wie eben erwähnt wurde, zu wenig zahlreieh sind, als dass sich für
alle beobachteten Formen die Grössen-Verhältnisse ermitteln Hessen,
so dürfte eine Vergleichung meiner Messungen mit jenen von
Seoresby dennoch nicht ohne Interesse sein.
Die Grösse der Sechsecke mit weissen Linien schwankt nach
ihm zwischen den kleinsten sichtbaren Theilchen bis auf ungefähr
01 Zoll Durchmesser, ich habe nur dreimal derlei Formen beobachtet,
deren Durchmesser 0-13 bis 0 - 40 L. betrug. Die Grösse
der feinen Spitzen und Prismen fand ich in dem einzigen Falle, in
welchem sich zu einer Messung die Gelegenheit ergab, zu 2"',
wofür Seoresby als Grenze */ 4 Zoll angibt, welche nach ihm auch
für die übrigen Formen als Grenzwerth zu gelten scheint.
Geht man von der Voraussetzung aus, dass die Grösse der
Formen bis zu verschwindend kleinen Theilchen abnehmen könne,
so ergibt sich als Mittelwerth der beiden Extreme
0 + 3"'
= l-o über-3