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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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Heeg  er.

und  mit  einer  halbrunden,  schwarzbraunen,  hornigen  Platte  beinahe ­
  ganz  bedeckt.
Die  Puppe  nur  wenig  kürzer  als  die  Raupe,  ist  gestreckt,  walzenförmig, ­
  braungelb,  dünnhornig,  kaum  */ 4  so  dick  als  lang,  das
Ende  des  Hinterleibes  verschmälert;  die  schmalen  Flügelscheiden
reichen  etwas  über  den  Vorderrand  des  letzten  Hinterleibsabschnittes;
die  Beine  und  Fühler  zwischen  den  Flügelscheiden  sind  kaum  merklich ­
  länger  als  diese.
Der  After  ist  nicht  halb  so  breit  als  die  Puppe,  y s  so  lang  als
breit,  an  jeder  Seite  mit  einem  kurzen,  spitzen  Dorne  bewehrt,  und
der  Hinterrand  in  der  Mitte  etwas  gekerbt.
Der  Schmetterling  von  Zeller  (Linea  entomol.  IV.  281.
Nr.  29)  gut  beschrieben  aber  die  Raupe  und  Puppe  noch  nirgends
abgehildet.
Erklärung  der  Abbildungen.
Tafel.  V.
Fig.  1.  Ein  Ei.
„  2.  Eine  Raupe.
„  3.  Eine  Puppe.
„  4.  Oberlippe  \
„  5.  Oberkiefer  J
„  6.  Unterlippe  I
„  7.  Unterkiefer  \  der  Raupe.
„  8.  Fübler  (
„  9.  Ein  Vorderbein]
„  10.  Fussklaue  J
„  11.  Futterpflanze  mit  Säckchen  und  Raupen  verschiedenen  Alters.

Naturgeschichte,  Beschreibung  und  Abbildung  des  Orchestes  Populi.
Die  Käfer  überwintern  unter  Baumrinde,  Laubwerk,  Moos,
u.  d.  gl.  in  der  Umgebung  der  Nahrungspflanze  (Pyramiden-Pappel)
Populus  dilatala,  in  deren  Blättern  sie  im  Sommer  und  Herbst  als
Larve  leben.
Sie  kommen  Ende  April  oder  anfangs  bis  Mitte  Mai  aus  ihrem
Winterversteck  ins  Freie,  nähren  sich  bei  Tage  von  den  Blättern,
indem  sie  die  Oberfläche  derselben  benagen,  und  begatten  sich  nach
            
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