von Olahpian vorkommende Metalle.
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So viel mir bekannt, ist gediegen Kupfer im älteren Goldseifengebirge
bis jetzt nur ein einziges Mal gefunden worden und zwar in
Form kleiner, abgerundeter Körner im platinhaltigen Goldsande des
goroblagodatskischen Kreises am Ural durch den gegenwärtigen kais.
russ. Berg-Ingenieur Generalmajor, F. F. Völkner.
3. In etwas grösserer Menge, d. h. im Verhältnisse zu den
beiden eben genannten oryktognostischen Aecessorien des hiesigen
Seifengebirges, kommt darin gediegen Blei vor. Vorzugsweise im
Goldsande des Gebirgsrückens Tiskur findet es sich in Form ganz
kleiner Kügelchen und Schüppchen.
Man hat das Vorkommen des gediegenen Bleies im Seifengebirge
mehrfach bestritten und gemeint, das darin, d. h. bei der bergmännischen
Aufbereitung von Seifengebirgsmassen, zum Vorschein
gekommene Blei in Körnern und solchen Stücken, welche gehacktem
Blei ähneln, sei zur Winterszeit beim Unterhalten offener Feuer im
Freien durch Schmelzen des Bleiglanzes auf den Goldwäschen erst
durch die Arbeiter erzeugt oder durch Jäger dem Gebirge eingestreut
worden. Inzwischen ist das Vorkommen am Ural schon seit
1839 von der Grube Leontjewskoi im Districte von Bogoslowsk
bekannt. Auf der Goldgrube Schäldinke im europäischen Ural, deren
Unvald-Terrain bis zum dritten Jahrzehent unseres Jahrhunderts wohl
nie von einem Jäger betreten worden ist und wo die Arbeiter zum
Schmelzen des Bleiglanzes niemals eine Veranlassung gehabt hätten,
fand ich es im Goldsande gleichzeitig mit wenig Platin mehrere
Sommer hindurch in graulichen Körnern vom Durchmesser einer
Linse und darüber. Ich nahm desshalb eine Benachrichtigung davon
in einen Brief an Herrn von Humboldt auf, da dieser aber, wie ich
später in Berlin selbst sah, bei der betreffenden Stelle ad marginem
ein Fragezeichen gemacht hatte, so ist sie beim Drucke jenes Briefes
in der Zeitschrift der deutschen geologischen Gesellschaft (1849,
Bd. I, S. 486 u. f.) von der Bedaction derselben weggelassen
worden. Gegenwärtig dürfte das Vorkommen des gediegenen Bleies
im Seifengebirge wohl von Niemand mehr bezweifelt werden und
es sich nur noch darum handeln, das Vorkommen an den sich immer
mehr häufenden Fundorten zu prüfen und im Wahrheitsfalle zu
bestätigen. Nächst Leontjewskoi am Ural ist jedenfalls der Bleifund
im Goldsande von Velika bei Pozega im südlichen Slavonien am
interessantesten. Die Körner erreichen dort eine Schwere von etwa