verschiedener Arten unter den asiatischen Orang-Affen.
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oftlic Zoological Society auf Tafel 49 abgebildet und worauf er seine
Simia Wurmbii gründete; die andere durch den Schädel von Cross,
vonwelchemOwen ebendaselbst auf Taf. S3 eine Abbildung geliefert.
Zur ersteren Hauptform zieht Wagner auch den Schädel von
Hendrikz, von welchem er einen Gyps-Abguss zur Vergleichung
erhalten hatte.
Die Charaktere wodurch sich diese Form, welche er mit der
Benennung Simia Hendrikzii bezeichnet, von der anderen auszeichnet,
sind hauptsächlich das gerade Gesichtsprofil, die höhere
Schnauze, die stärkere Entwickelung des Hirnkastens von vorne nach
rückwärts, die weit massivere Form des ganzen Jochbogens, die vorgerückte
Jochbeinnath, welche gleich hinter dem Augenhöhlenfortsatze
des Jochbeines beginnt und die hohe Symphyse des Unterkiefers;
durchaus Merkmale, welche die Simia Wurmbii von Owen
(Tab. 49) mit dem Hendrikz'schen Schädel gemein hat.
Die Kennzeichen der zweiten Hauptform bestehen in dem stark
ausgehöhlten Gesichtsprofile, in der sehr niederen und vorgestreckten
Schnauze, in dem schwächeren Jochbogen, in der bis in die Mitte
des Jochbogens gerückten Jochbeinnath und in der sehr niederen
Symphyse des Unterkiefers.
Zu dieser zweiten Hauptform zieht er sowohl den Campe r’schen
Schädel, als auch den von D’Alton abgebildeten Schädel des
Wu rmb’schen Pongo aus der Pariser Sammlung, wovon ihm gleichfalls
ein Gyps-Abguss zur Vergleichung zu Gebote stand; obgleich
sich, wie Wagner selbst bemerket, zwischen diesem und dem
Cross’sehen Schädel einige Differenzen ergeben.
Der hauptsächlichste Unterschied zwischen diesen beiden
Schädeln liegt darin, dass beimWurmb’schen Pongo der Körper des
Unterkiefers eine grössere Höhe hat, als beim Cross’schen Schädel,
wodurch auch die Symphyse ebenso stark wird, als beim Schädel
von Hendrikz. Die stärkere Entwickelung der Scheitelleiste, gegenüber
dem Cr o ss’schen Schädel, glaubt Wagner, als vom Alter des
Thieres abhängig, nicht in Betrachtung ziehen zu dürfen. Alle
anderen Verhältnisse stimmen jedoch mit dem Cross’schen Schädel
überein und insbesondere die für diese Hauptform charakteristische
Lage der Jochbeinnath in der Mitte des Joehhogens.
Aus dem Umstande, dass der Schädel des Wurmb’schen Pongo
weit mehr mit dem Cross’schen, als mit dem Hendrikz’schen