verschiedener Arten unter den asiatischen Orang-Affen.
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Die Beschreibung, welche Ab el hiervon gibt, ist nach dem zerstückten
Felle entworfen, welches an das Museum nach Calcutta eingesendet
wurde und mit den Abbildungen des Kopfes, der Vorderund
Hinter -Hände und des Unterkiefers erläutert, welche auf den
Tafeln 1—5 enthalten sind.
Das alte Orang-Weibchen, welches nach dem Berichte von Capitän
Hüll') an der südlichen Küste von Sumatra geschossen wurde,
und dessen Haut und Knochen er an SirStamford Raffles übersandte,
war mit rothen Haaren bedeckt und hatte eine Höhe von 4Fuss
11 Zoll. Der Name, womit die Bewohner von Sumatra den Orang
dieser Insel bezeichnen, ist Mawah, Mavi oder Mawy.
Lesson hielt den von Abel beschriebenen Orang für eine vom
Wurmb'schen Pongo verschiedene Art, die er mit der Benennung
Pongo Abelii bezeichnete 2 ).
Fischer, welcher Anfangs der Ansicht Les son’s beistimmte
und diese Art unter der Benennung Simia Abelii in seine „Synopsis
Mammaliuni“ aufgenommen hatte 3 ), wollte später hierin nur ein
erwachsenes Exemplar von Linne’s Simia Satyrus erkennen 4 ).
Grant äussert sich in einem Schreiben an Brewster 5 ), dass
er die fleischigen Wangenwülste und die Gesässschwielen G ) des
Wurmb’schen Pongo’s, so wie auch seine Farbe für hinreichende
Eigenschaften betrachten möchte, um ihn vom Orang-Utan von
Borneo und Sumatra zu unterscheiden.
Capitän Hüll spricht in einem Schreiben an Swinton 7 ) seine
Meinung dahin aus, dass er einen wesentlichen Unterschied zwischen
*) Taylor’s Philosophical Magazine and Journal. Vol. LXVJII, p. 231,
und daraus in Froriep’s Notizen aus dem Gebiete der Natur- und Heilkunde.
Dd. XV, Nr. 18, S. 273.
2 ) Manuel de Mammalogie. p. 32.
3 ) P. 10.
4 ) L. c. p. 534.
“) Brewster Edinburgh Journal of Science. Vol. IX, p. 1, und daraus
in Froriep’s Notizen aus dem Gebiete der Natur- und Heilkunde, ßd.
XXI, Nr. 20, S. 305.
ö ) Gesässschwielen bat der Pongo nicht, wie Grant aus der von ihm selbst
mitgetheilten Übersetzung der Wurmb’schen Original-Beschreibung hätte
ersehen können.
') Brewster Edinburgh Journal of Science. New Series. Vol. I, p. 369,
und daraus in Froriep's Notizen aus dem Gebiete der Natur- und Heilkunde.
Bd. XXVIII, Nr. 17, S. 262.