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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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Fitz  in  g  er.  Untersuchungen  über  die  Existenz

Betrachtungen  zu  erleichtern,  welche  man  über  die  Gegenstände
oder  Körper  selbst  anstellen  will.
Was  ich  indessen  nur  in  jenem  Briefe  erwähnte,  wurde  von  Hrn.
Prof.  Schee  rer  mit  mehr  Aufmerksamkeit  betrachtet.  Er  schrieb
mir  am  20.  Juni:  „Das  Bedürfniss  einer  solchen  Benennung  kann
wohl  dringend  genannt  werden.  Willst  Du  darüber  bei  Gelegenheit,
„etwas  veröffentlichen,  so  könnte  es  mich  nur  freuen.  Ich  pflichte
Deinem  Vorschläge  ganz  bei.“  Dieser  Beifall  des  so  innig  mit  dem
Gegenstände  vertrauten  Forschers,  der  so  viele  Erfolge  langjähriger
unermüdeter  Aufmerksamkeit  bereits  als  die  seinigen  bezeichnen  kann
ist  mir  nun  eine  wahre  nicht  zurückzuweisende  Aufforderung  gewesen,
den  Gegenstand  so  wie  er  oben  entwickelt  ist,  heute  noch  in  der
letzten  Sitzung  des  akademischen  Jahres  der  hochverehrten  mathematisch-naturwissenschaftlichen ­
  Classe  vorzulegen.

Untersuchungen  über  die  Existenz  verschiedener  Arten
unter  den  asiatischen  Orang-Ajfen.
Von  dem  w.  M.  Dr.  L.  J.  Fltzinger.
Seit  mehr  als  einem  halben  Jahrhundert  sind  die  Naturforscher
mit  der  Lösung  der  Frage  beschäftiget,  ob  es  unter  den  asiatischen
Orang-Affen  mehrere  Arten  gebe,  oder  ob  die  uns  seither  bekannt  gewordenen ­
  Individuen,  ungeachtet  der  sehr  erheblichen  Abweichungen,
welche  sie  unter  sich  sowohl  in  Bezug  auf  Schädelform,  Zahnbau  und
Bildung  des  Hinter-Daumens,  als  auch  auf  Leibesgrösse  und  Färbung
des  Felles  darbieten,  alle  nur  einer  und  derselben  Art  angehören  und
diese  Differenzen  nur  als  Alters-  und  Geschlechts-Verschiedenheiten,
oder  wohl  gar  nur  als  individuelle  Abweichungen  zu  betrachten  wären.
Sehr  viele  und  darunter  selbst  die  ausgezeichnetsten  Naturforscher ­
  haben  sich  für  die  erstere  Ansicht  ausgesprochen  und  dieselbe ­
  mit  überzeugenden  Gründen  zu  unterstützen  versucht.  Eine
eben  so  grosse  Anzahl  derselben  aber,  unter  welcher  sich  nicht  minder ­
  bedeutende  Namen  befinden,  huldiget  der  letzteren  Ansicht  und
bringt  ebenso  gewichtige  Gründe  vor,  um  dieselbe  zu  bekräftigen.
Die  meisten  Naturforscher  schwanken  aber  zwischen  beiden
Meinungen  und  halten  eine  Lösung  dieser  schwierigen  Frage  der-
            
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