Paläo-Krystalle, durch Pseudomorphose verändert.
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Die Verschiedenheiten der Farbentöne, selbst das durch den
Gegensatz mit dem Hyacinthroth noch mehr grün erscheinende Ölgrün
bilden also hier der Erklärung keine Schwierigkeit. Sie
beruht einfach auf grösserer oder geringerer Absorption. Desto rätliselhafter
stellt sich uns die Färbung der Krystalle vor, welche das
Eisenoxyd in Verbindung mit Oxalsäure und Alkalien enthalten,
oft vor dem schönsten Grasgrün, und wenn auch selbst dichromatisch,
doch nur gleichzeitig mit ganz blassen gelblich-weissen
Tönen, die höchstens bis zum Ölgrün reichen.
Palüo-Krystcäle, durch Pseudomorphose verändert.
Von dem w. M. Yt. üaidingcr.
Als Nachtrag zu den Bemerkungen über einige neuere Arbeiten
und Ansichten meines hochverehrten Freundes, Herrn Professors
Sehe er er, vom verflossenen Jänner (Sitzungsberichte X, S. 88)
erlaube ich mir heute zwei Exemplare zur Ansicht vorzulegen, welche
mir derselbe giitigst zugesandt hat, und welche eine der dort erwähnten
Paramorphosen zeigen, nämlich Albit in den Formen eines Scapoliths,
von Koageröe in Norwegen, mit derFormel (HO -f- Sz0 3 )-f-(fi
s 0 3 -j- 3iSiö 3 ). Bei der grossen Wichtigkeit der Studien über
pseudomorphe Bildungen überhaupt, gehören diese gewiss zu den
anziehendsten, weil sie uns Mineralvorkommen verstehen lehren,
die lange als räthselhafte Bildungen den Scharfsinn der Naturforscher
umsonst zur Lösung aufriefen. Herr Prof. Sehe er er
erwähnt ihrer neuerdings in einer wichtigen Abhandlung über Pseudomorphosen
in Poggendorff’s Annalen, Bd. 89, S. 1, und gibt
daselbst auch eine treffliche Nachweisung über die Natur des von
Werner sogenannten Spreusteines aus dem Norwegischen Zirkonsyent.
Herr Prof. Blum hatte den Beweis zu führen gesucht (Poggendorffs
Annalen, Band. 87, Seite 315), der Spreustein sei
pseudomorph nach Eläolith gebildet. Allein die Formen der ursprünglichen,
nun veränderten Krystalle wurden von Blum als regelmässige
sechsseitige Prismen angenommen, während Scheerer
selbst zuerst 1842 auf einer kleinen Insel, westlich von der grossem
Insel Lövöe im Brevigfjord , sechsseitige Prismen einige Zoll lang,
bei einem Durchmesser von y a bis 1 Zoll auffand, ganz aus der
Sitib. d. mathem.-natunv. CI. XI. Bd. II. Hft.
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