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Hai di nger.
nächste Stufe vor dem Hyacinthroth. Die Farbenreihen für den ordinären
und den extraordinären Strahl sind also gänzlich gleich:
Weiss , Olgrün, Leberbraun, Hyacinthroth, Schwarz.
Aber der ordinäre Strahl ist mehr absorbirt, die dunkleren Töne
treten schon bei geringerer Dicke ein, und zwar in einem Verhältnisse,
welches vorläufig auf etwa 1:8 bis 1:10 geschätzt werden kann,
bis etwa späterhin Vergleichungen an vollkommneren, grossem Krystallen
numerische Daten liefern, so wie auch die Beantwortung der
Frage, ob der mehr absorbirte ordinäre Strahl auch der stärker
gebrochene ist, wie es das allgemeine, die beiden Babinet’schen
verbindende Gesetz verlangt.
Was nun aus den obigen Beobachtungen unzweifelhaft hervorgeht,
und was deutlich hervorzuheben eigentlich der Zweck der
gegenwärtigen Mittheilung war, ist, die Nachweisung der Thatsaclie,
dass es selbst stark dichromatische Krystalle gibt, in welchen die
Farbenunterschiede nach verschiedenen Richtungen nicht durch
absolute Verschiedenheiten der Färbung selbst hervorgebracht werden,
sondern bei welchem sie auf der mehr und weniger starken
Absorption des durchgehenden Lichtes überhaupt beruhen.
Gewiss kann keine bloss auf Mehr und Weniger der Absorption
beruhende Verschiedenheit die dunkel- oder hellblauen Farbentöne
des Cordierits auf die gelblichweissen, in dunkleren Krystallen
selbst bis in das Honiggelbe reichenden Töne desselben bringen.
Eben so wenig entstehen die schwärzlichblauen (dintenblauen, purple'),
schön violblauen und spargelgrünen des Diaspors, die einen aus
den andern, durch mehr oder weniger starke Absorption. Ihre theoretische
Betrachtung, in Bezug auf die Lage und Gestalt der färbenden
Körper, oder auf die Anordnung der kleinsten Theilchen überhaupt
ist also noch viel schwieriger, als bei Krystallen, wie sie der
Mausit zeigt. Hier langt man gut mit einem einzigen Körper aus,
dem Eisenoxyd, ungeachtet des Dichroismus: denn es genügt
anzunehmen, dass die Theilchen dergestalt geordnet sind, dass ein
durch das sechsseitige Prisma von Fläche zu Fläche liindurchfallender
Strahl, der nun in zwei senkrecht aufeinander polarisirte zerlegt
wird, mit den senkrecht auf die Axe stattfindenden Schwingungen
des ordinären Strahles eine grössere Anzahl materieller Punkte oder
Theilchen von Eisenoxyd antrifft, als mit den in der Richtung der
der Axe stattfindenden Schwingungen des extraordinären Strahles.