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Haiilinger.
„grüner Farbe, einer Nuance also, worin wir gelb und grün zugleich
erblicken.“
So schreibt in Bezug auf die Krystalle, deren Farbenverhältnisse
den Gegenstand der nachfolgenden Bemerkung ausmachen,
mein hochverehrter Freund, Hr. Professor Scheerer in Freiberg
in einem an mich gerichteten Briefe vom 10. Mai 1853.
In der obigen Abhandlung: „Beiträge zur näheren Kenntniss
des polymeren Isomorphismus“, in Poggendorffs Annalen, so
wie in Gmelin’s Handbuch der Chemie, Bd. 3, S. 255 finden sich
nun alle übrigen Nachrichten über jenes zuerst von Maus (Poggend.
Ann. 11, 78) dargestellte Salz, welches Scheerer der Kürze
wegen auch wohl (Pag. 77) dasMaus’sche Salz nennt, ein Ausdruck,
den ich hier als Glied der specifischen Nomenclatur nur in Mausit
umbildete. Wenn ich aber als specifischen Namen diesen in der
Überschrift gewählten vorschlage, so glaube ich dürfte dies wohl
selbst durch die an Unmöglichkeit grenzende Schwierigkeit einer
chemischen systematischen Benennung hinlänglich begründet sein.
Die Zusammensetzung ist nach Scheerer:
Schwefelsäure 41 • 94
Eisenoxyd 20-97
Kali 20-58
Basisches Wasser 9-43
Krystallisations-Wasser .... 7-08
100-00
Die Analysen wurden früher von Maus, Anthon und W.
Richter, später in Scheerer’s Laboratorium durch Hrn. Roh.
Richter ausgeführt, und zwar die letzteren, theils von grösseren
Krystallen, welche Hr. W. Hilgard aus Illinois in Dr. Schweizer
Laboratorium in Zürich dargestellt, theils von Krystallen, die
in Scheerers Laboratorium seihst erhalten worden waren.
Nach einer spätem Mittheilung erhält man die Mausitkrystallc
leicht durch freiwilliges Verdunsten in gewöhnlicher Zimmertemperatur
in einer flachen Schale von einer Auflösung des gewöhnlichen
Eisenalauns. Endlich sandte mir Hr. Prof. Scheerer eine Anzahl
der kleinen Krystalle selbst, die hei einer unmittelbar darauf angestellten
Betrachtung mir ein so unerwartetes Ergebniss darboten,
dass ich gerne noch die letzte Sitzung des akademischen Jahres
benütze, um sie der hochverehrten Classe vorzulegen, selbst bevor