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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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Mineralogische  Notizen.
Farblose  an  beiden  Enden  ausgebildete  Krystalle  von
Katseber  in  österr.  Schlesien,  geordnet  nach  der
Grösse.
Farblose,  aufgewachsene  Zwillingskrystalle  von
,  Schemnitz  in  Ungarn,  geordnet  nach  der  Grösse.

Blassgelbe  Krystallstücke  vom  Montmartre  bei  Paris
in  Frankreich,  geordnet  nach  dem  relat.  Gewicht.

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[2-315
2-316
(.2-315
2-319
^2-  328
2-323
2-319
12-323
(2-313
2-317
12-316
S.  Gyps.  Der  Erwähnung  werth  ist  ein  Gypskrystall  von
Hall  in  Tirol,  welcher  den  schönsten  Übergang  mehrerer  am  Ende
vorhandenen  Hemipyramiden  in  eine  Convexität  darstellt.  Es  sind
diejenigen  Beispiele  nicht  selten,  wo  man  am  krystallisirten  Gyps
convexe  Endflächen  sieht,  dieselben  haben  aber  gewöhnlich  andere
Neigung  und  sind  nebenbei  unvollkommen  ausgebildet.  Die  Endflächen ­
  des  hier  abgebildeten  Krystalls  sind  fast  eben,  glänzend  und
glatt,  jedoch  lassen  sich  die  Combinationskanten
zwischen  h  und  l,  und  zwischen  1  und  n  weder
durch  das  Reflexions-  noch  Anlegegoniometer,
messen,  weil  sie  für  Letzteres  zu  stumpf  sind  und
die  Verletzung  des  Gypskrystalls  unvermeidlich
wäre,  die  Messung  mit  dem  Reflexionsgoniometer ­
  nicht  vorgenommen  werden  kann,  da  der
Krystall  noch  etwas  länger  als  in  der  Zeichnung
und  dabei  aufgewachsen  ist.  Eben  so  wenig  war
es  möglich  die  Neigungswinkel  h  :  h  und  n  :  n  zu
bestimmen,  weil  die  Integrität  der  Flächen  hier
höher  anzuschlagen  ist,  als  eine  annähernde
Messung.  Aus  der  Vergleichung  mit  einem  Gypskrystall,
  welcher  die  Combination  oo  P  .  (oo  P  oo)  .  darstellt
und  dessen  Flächen  in  einem  gleichen  Verhältnisse  der  gegenseitigen
Ausdehnung  stehen,  geht  jedoch  hervor,  dass  die  Combinationskante
zwischen  l'  und  P  dieselbe  Lage  hat,  wie  die  Combinationskante  zwischen ­
  (ooPoo)  und—  und  die  Hemipyramide  l'  wahrscheinlich  entsprechend ­
  ~  ist.

Sitzb.  rt.  mathem.-naturw.  CI.  XI.  Bit.  II.  Hft.

25

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