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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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K  e  nng.o  tt.

Um  dem  möglichen  Einwurfe  zu  begegnen:  ich  stelle  meine
Versuche  vielleicht  nur  im  kleinen  Massstube  an,  erlaube  ich  mir  zu
bemerken,  dass  dies  nicht  der  Fall  ist;  denn  es  stehen  mir  bedeutende ­
  Batterien  und  beliebig  grosse  Widerstände  zu  Gebote.  Um
diese  letzteren  zu  erhalten  construirte  ich  mir  mehrere  Voltameter,
die  mit  verschieden  stark  gesäuertem  Wasser  gefüllt,  Widerstände
geben  von  10  bis  30  Meilen  des  Telegraphendrathes.  In  Fällen,  wo
ich  einen  noch  grösseren  Widerstand  brauche,  schalte  ich  in  die
Kette  den  Körper  eines  erwachsenen  Menschen  ein,  dessen  Widerstand ­
  nach  mehrseitigen  Messungen  ,  wenn  die  Conductoren  mit
etwas  feuchten  Händen  gefasst  werden,  gegen  100  Meilen  unseres
Telegraphendrathes  beträgt.
Da  die  hier  besprochene  Abänderung  beim  Telegraphiren  mehr
Sicherheit  gewährt,  zur  Ersparniss  führt,  keine  neuen  Einrichtungen
und  Auslagen  erfordert,  ja  selbst  die  Einbringung  der  Kosten  für
die  überflüssigen  Translatoren  möglich  macht,  indem  diese  bei  neuen
Schreibapparaten  als  Relais  verwendet  werden  können,  so  stellt  mit
Gewissheit  zu  erwarten,  dass  sie  nicht  unbeachtet  gelassen  werden
wird.

Miner  alogische  Notizen.
(Fünfte  Folge.)
Von  Dr.  A.  Kenngott.
1.  Gyps:  BesondereKrümmung  eines  Krysta  11s.  Ein
farbloser  Gypskrystall  aus  England,  die  Combination  ooP.  (ooPoo)
P'
—  darstellend,  welcher  sich,  wie  alle  anderen  beschriebenen  Exemplare
der  angeführten  Minerale,  in  den  Sammlungen  des  k.  k.  Hof-Mineralien-Cabinetes
  befindet,  zeigte  eine  auffallende  und  dabei  regelmässige
Krümmung,  obgleich  für  dieselbe  kein  Grund  vorzuliegen  scheint,  weil
der  Krystall  rundum  ausgebildet  in  einer  weichen  Masse  entstanden
sein  musste,  wozu  auch  die  vollkommene  Beschaffenheit  seiner  Flächen ­
  den  Beweis  liefert.  Man  bekommt  durch  beifolgende  Zeichnung
pr
das  beste  Bild  von  der  Krümmung.  Die  Flächen  oo  P  und  y  sind
            
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