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Petri na. Über eine Vereinfachung beim
nachtheilig sind sie, weil sie nicht nur einen bedeutenden Widerstand
leisten, und daher unnützer Weise einen Tlieil der Stromkraft absorbiren,
sondern auch weil sie, im Falle sie nicht auf allen Zwischenstationen
im besten Zustande sind, zu vielen Irrungen Anlass geben
und das sogenannte Nächtelegraphiren verursachen.
Man denke sich die in Verbindung stehenden Stationen A, B,
C und D, und nehme an es soll von A nach D telegraphirt werden.
Der Strom von A geht nach der gegenwärtigen Einrichtung nur bis
B, setzt hier den Translator in Bewegung und geht in die Erde.
Dieser Strom von A muss, um den Translator in B gehörig zu afficiren,
eine bestimmte Stärke haben, die wir mit,/bezeichnen wollen.
Ist der gesammte Widerstand zwischen A und B gleich W, so
erhält man den erforderlichen Strom ,/, wenn man in A die elektro-K.
motorische Kraft B so gross nimmt, dass ^ — J wird.
Die Station B hat diese Stromstärke J nach C zu fördern, im
Falle der Translator in C dieselbe Empfindlichkeit hat, wie der in B.
Ist der gesammte Widerstand zwischen B und C gleich W, so muss
die in B benützte elektromotorische Kraft K so gross sein, dass
K'
abermals = J wird. Für die Station C erhält man auf gleiche
. K"
Weise = J. So gelangt der Strom J von A nach D, indem
man die Batterie einer jeden Station für sich wirken lässt.
Denkt man sich jetzt die Translatoren in B und C beseitigt,
und die Batterien von A, B und C durch die Luftlinie mit ungleichnamigen
Polen zu einer Säule verbunden, so sind in dieser Säule
die elektromotorischen Kräfte K, K und K" thätig. Da der gesammte
Widerstand zwischen A und D gleich ist W -f- W -j- W", wenn
man die Widerstände der beseitigten Translatoren vor der Hand
ausser Acht lässt, so erhält man für den Strom, den diese Säule gibt,
den Ausdruck.
rn J - K + K ' + K "
W + W + W' h
Bei den früheren theilweisen Schliessungen ergab sich für
A der Ausdruck ./ = ~ oder JW — K
YV
B „ „ = oder JW = K
C „ „ J oder JW = K .