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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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Petri  na.  Über  eine  Vereinfachung  beim

nachtheilig  sind  sie,  weil  sie  nicht  nur  einen  bedeutenden  Widerstand
leisten,  und  daher  unnützer  Weise  einen  Tlieil  der  Stromkraft  absorbiren,
  sondern  auch  weil  sie,  im  Falle  sie  nicht  auf  allen  Zwischenstationen ­
  im  besten  Zustande  sind,  zu  vielen  Irrungen  Anlass  geben
und  das  sogenannte  Nächtelegraphiren  verursachen.
Man  denke  sich  die  in  Verbindung  stehenden  Stationen  A,  B,
C  und  D,  und  nehme  an  es  soll  von  A  nach  D  telegraphirt  werden.
Der  Strom  von  A  geht  nach  der  gegenwärtigen  Einrichtung  nur  bis
B,  setzt  hier  den  Translator  in  Bewegung  und  geht  in  die  Erde.
Dieser  Strom  von  A  muss,  um  den  Translator  in  B  gehörig  zu  afficiren,
  eine  bestimmte  Stärke  haben,  die  wir  mit,/bezeichnen  wollen.
Ist  der  gesammte  Widerstand  zwischen  A  und  B  gleich  W,  so
erhält  man  den  erforderlichen  Strom  ,/,  wenn  man  in  A  die  elektro-K.

motorische  Kraft  B  so  gross  nimmt,  dass  ^  —  J  wird.
Die  Station  B  hat  diese  Stromstärke  J  nach  C  zu  fördern,  im
Falle  der  Translator  in  C  dieselbe  Empfindlichkeit  hat,  wie  der  in  B.
Ist  der  gesammte  Widerstand  zwischen  B  und  C  gleich  W,  so  muss
die  in  B  benützte  elektromotorische  Kraft  K  so  gross  sein,  dass
K'
abermals  =  J  wird.  Für  die  Station  C  erhält  man  auf  gleiche
.  K"
Weise  =  J.  So  gelangt  der  Strom  J  von  A  nach  D,  indem
man  die  Batterie  einer  jeden  Station  für  sich  wirken  lässt.
Denkt  man  sich  jetzt  die  Translatoren  in  B  und  C  beseitigt,
und  die  Batterien  von  A,  B  und  C  durch  die  Luftlinie  mit  ungleichnamigen ­
  Polen  zu  einer  Säule  verbunden,  so  sind  in  dieser  Säule
die  elektromotorischen  Kräfte  K,  K  und  K"  thätig.  Da  der  gesammte
Widerstand  zwischen  A  und  D  gleich  ist  W  -f-  W  -j-  W",  wenn
man  die  Widerstände  der  beseitigten  Translatoren  vor  der  Hand
ausser  Acht  lässt,  so  erhält  man  für  den  Strom,  den  diese  Säule  gibt,
den  Ausdruck.
rn  J  -  K  +  K '  +  K "
W  +  W  +  W' h

Bei  den  früheren  theilweisen  Schliessungen  ergab  sich  für
A  der  Ausdruck  ./  =  ~  oder  JW  —  K
YV
B  „  „  =  oder  JW  =  K
C  „  „  J  oder  JW  =  K  .
            
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