Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

372  Rocliled  er  und  Schwarz.  Nachschrift  zur  Pinus  sylvestris.

Dies  gibt  auf  100  Tlieile  berechnet.
Berechnet.  Gefunden.
68  Äq.  Kohlenstoff  =408—  51-6—  51-71
55  „  Wasserstoff  =  55—  6-9—  7-19
41  „  Sauerstoff  =  328—  41-5—  41-10

Cr.a  Z/55  0  4i  =  C 2

791  —  100-00  —  100-00
7/ie  O2  -)-  4  (C la  H l0  O( 0 )  —  HO.

Ericinol.
Dieses  Ericinol  könnte  durch  Aufnahme  von  Wasser  in  Zucker
und  Ericinol  zerfallen.  Es  würde  dabei  auf  dieselbe  Menge  Ericinol
noch  einmal  so  viel  Zucker  gegeben,  als  das  Pinipicrin.  In  der  That
erhält  man  durch  Behandlung  des  Ericolin  mit  verdünnter  Schwefelsäure ­
  ausser  Ericinol  und  einem  daraus  sich  bildenden  Harze
eine  Flüssigkeit,  die  mit  kohlensaurem  Baryte  behandelt,  von
Schwefel-  und  kohlensaurem  Baryt  abfiltrirt  und  zum  Sieden  erhitzt,
mit  Barytwasser  einen  Niederschlag  gibt.  Dieser  Barytniederschlag
mit  Wasser  angerührt  und  mit  Kohlensäure  behandelt,  gibt  nach
Erwärmen  und  Filtriren  und  Behandeln  mit  Thierkohle  eine  Flüssigkeit ­
  die  sich  gegen  alkalische  Kupferoxydlösung  wie  Zucker  verhält.
Bei  100°  C.  getrocknet  gaben:
0  •  254  Substanz,  0-3675  Kohlensäure  und  0  •  1435  Wasser  Der
Zucker  war  nicht  frei  von  Asche.  Diese  Zahlen  stimmen  nahe  mit
der  Zusammensetzung  des  Zuckers.
Soviel  ist  gewiss,  das  das  Pinipicrin,  so  wie  das  Ericolin,  was
noch  genauer  untersucht  werden  wird,  die  Entstehung  der  zahlreichen
ätherischen  Öle  erklären,  die  Kohlenstoff  und  Wasserstoff  im  Verhältnisse ­
  wie  5:4  enthalten,  über  deren  Bildungsweise  bis  jetzt  keine
begründete  Vermuthung  aufgestellt  werden  konnte.

Chemische  Zusammensetzung  eines  Mergels  und  eines
Hippuritenkalkes  aus  der  Gösau,  sowie  einiger  antiker
Bronze.
Von  üawranck.
Sandiger  Mergel  vom  Hennarkogel  in  der  Gosau,  mitgetheilt  von
Hrn.  Prof.  R  eu  s  s.
Kohlensaurer  Kalk  50-52
Bittererde  2-16
Thonerde  2-14
Eisenoxyd  3-69

58-51  pCt.  in  HCl  löslich.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.