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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

I

32  Heeger.
im  Umfange  verschiedenen  Punkten  an  den  Stellen  der  Haarwärzchen,
sie  haben  sechs  Vorderbeine,  und  zwei  Nachschieber.
Der  Kopf  ist  senkrecht,  platt,  fast  scheibenförmig,  dickhornig,
schwarz,  mit  blassen,  am  Hinterhaupte  im  spitzen  Winkel  zusammenlaufenden ­
  Scheitellinien;  er  ist  kaum  halb  so  breit  als  der  Vorderbrustabschnitt, ­
  nicht  halb  so  dick  als  breit.
Augen  konnte  ich  lange  keine  entdecken,  denn  sie  sind  klein,
rund,  wenig  erhaben,  drei  gleich  grosse,  und  im  rechten  Winkel,
gleich  weit  von  einander  entfernt,  an  den  Seiten  des  Kopfes  hinter
den  Fühlern.
Die  Fühler  schwarz,  hornig,  neben  dem  Grunde  der  Oberkiefer
eingefügt,  klein,  kaum  %  so  lang  als  der  Kopf  breit,  zweigliederig,
die  Glieder  gleich  lang;  das  erste  ringförmig;  das  zweite  halbkugelicli
mit  einer  Endborste  auf  der  Mitte.
Die  Oberlippe  querlänglich,  abgerundet  viereckig,  ‘/ g  so  breit
als  der  Kopf,  fast  halb  so  lang  als  breit,  gelbbraun-dünnhornig,  in
der  Mitte  des,  mit  sechs  Borsten  bewimperten  Vorderrandes  etwas
gebuchtet;  der  Hinterrand  fast  gerade.
Unterlippe  kaum  %  schmäler  als  die  Oberlippe,  aber  so  lang  als
diese  breit,  braunhornig,  halb  elyptisch,  mit  verdickten  Seitenrändern; ­
  die  Taster  zweigliederig,  kegelförmig,  %  solang  als  die  Unterlippe ­
  breit,  die  Glieder  gleich  lang;  das  erste  etwas  breiter  als  lang,
ringförmig;  das  zweite  nicht  halb  so  dick  als  lang,  fast  walzenförmig.
Oberkiefer  braunhornig,  so  lang  und  am  Grunde  fast  so  breit  als
die  Unterlippe,  der  Rücken  im  Viertelzirkel  gebogen,  an  der  Spitze
zweizähnig,  die  Kaufläche  gebuchtet  und  am  Grunde  mit  einem  Zahne
bewaffnet.
Die  Unterkiefer  dünnhornig,  lichtbraun,  ohne  Taster  so  lang  als
die  Oberkiefer,  kaum  halb  so  dick  als  lang,  etwas  einwärts  bauchig
gewölbt;  die  Taster  dreigliederig,  kegelförmig,  nach  aussen  gebogen;
die  Glieder  fast  gleich  lang,  erstes  und  zweites  ringförmig,  gegen
innen  verschmälert:  drittes  Glied  wenig  länger  als  das  erste,  an  der
Spitze  abgerundet,  ohne  Endborste.
Der  Vorderbrustabschnitt,  Va  schmäler  und  kürzer  als  der  erste
Hinterleibsabschnitt,  hat  am  Rücken  vier  gleich  weit  entfernte
schwarze,  hornige,  vorne  spitze,  hinten  gekolbte  Schildchen.
Der  Mittelbrustabschnitt,  wenig  breiter  und  länger  als  der  vordere, ­
  hat  ebenfalls  vier  ähnliche  Scliildchen,  von  welchen  die  beiden
            
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