Beiträge zur Naturgeschichte der Insecten.
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Sonnenhitze lieben, und daher nur in den warmen Jahreszeiten auf
den Gewächsen von Blattläusen leben und gedeihen, so sind sowohl
die Larven als die Käfer dieser Art vorherrschend nur im kühlen
Frühlinge und im Spätherbste, und da auch nur unter strauchartigen
mit Blattläusen besetzten Pflanzen, gewöhnlich aber nur am Wermuth
(Absinthium vulgare) anzutreffen.
Sie begatten sich auch nur im Verborgenen, bei kühler Witterung
im Frühlinge und Herbst bei Tage unter diesen Pflanzen, unter
welchen sie auch gemeiniglich den Winterschlaf halten.
Ihre Eier legen sie zu drei und vier nur unten an die Stengel
oder Blätter der Pflanzen, welche mit der grauen, meistens flügellosen
Blattlausart (Aphis absintlni) besetzt sind, von welchen sich
sowohl Larven als Käfer, ausschliessend zu nähren scheinen, denn
ich fand sie stets nur da in beiden Gestalten in Mehrzahl.
Ihre verschiedenen Verwandlungs-Perioden sind wie bei den anderen
Arten, nur mit dem Unterschiede, dass sie während des Sommers
sich als Käfer meistens verborgen hallen, und nur des Nachts
auf Nahrung ausgehen, auch da wenig in die Höhe oder ins Freie
kommen, weil die genannte Blattlausart sich nur am Grunde der
Pflanzen aufhält.
Zur Verpuppung befestigen sich die Larven acht bis zehn Tage
nach der dritten Häutung, ebenfalls am Grunde der Pflanzen an einem
der dickeren Stengel mit den Hinterfüssen und mit kleberiger Feuchtigkeit,
und halten sich mit den Vorderbeinen aufwärts gerichtet an;
schieben bei der Verwandlung die ganze Larvenhaut bis nn den letzten
Hinterleibsabschnitt zurück, ohne dass selbe abfällt.
Aus der Puppe kommt der Käfer nach zwölf bis vierzehn Tagen
des Morgens zum Vorschein.
Aus den Eiern entwickeln sich aber die Larven gewöhnlich schon
zwischen sechs bis acht Tagen.
Beschreibung*.
Die Eier sind lichtcitronengelb, fast häutig, sehr fein gerunzelt,
rund und stumpf kegelförmig, kaum lang, am Grunde halb so
dick.
Die Larve wird etwas über drei Linien lang und y 4 so dick als
lang, fast spindelförmig, gegen die Mitte am dicksten: die zwölf
Leibesabschnitte sind beinahe gleich lang, und auch in der Dicke nicht
sehr verschieden, citronengelb, mit grösstentheils runden, schwarzen,