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Hoclileder und Schwarz.
nimmt eine zweimal längere Basis ein, die zwei Drittheile der Kopflänge
erreicht. Schuppen und Kielrippen, deren letztere 30 bis 32
den Bauchkiel bilden, sind mässig stark.
SITZUNG VOM 21. JULI 1853.
Eingesendete Abhandlungen.
Über einige Bitterstoffe.
Von Er. Rochlcder und Dr. R. Schwarz.
Fortsetzung zu
I. ÄSCULIN.
Wir haben in einer Arbeit über das Äsculin, die wir der kais.
Akademie der Wissenschaften vorzulegen die Ehre hatten, die
Zusammensetzung dieses Bitterstoffes festgestellt und die Producte,
in welche er unter Einwirkung von Säuren, bei erhöhter Temperatur
zerfällt, beschrieben. In jener Mittheilung haben wir versprochen,
die Einwirkung des Emulsin oder der Synaptase auf das Äsculin
genauer zu untersuchen, und lassen die Resultate, die sich dabei
ergaben, hier folgen.
Wird Äsculin in kaltem Wasser gelöst und die kalt gesättigte
Lösung, mit einer Lösung von Emulsin (aus süssen Mandeln) vermischt,
an einem mässig warmen Orte (bei einer Temperatur von
26°—30° C.) hingestellt, so beginnt bald eine Trübung in der Flüssigkeit
und es setzt sich am Boden des Gefässes nach und nach eine
Schichte eines weissen, pulverigen Körpers ab. Die anfangs bittere
Flüssigkeit verliert ihren bitteren Geschmack und schmeckt zuletzt
süss, der am Boden abgelagerte Körper ist Äsculetin, wie nach dem
Umkrystallisiren aus siedendem Wasser, seine Eigenschaften und
Zusammensetzung zeigten. Ein kleiner Theil dieses Körpers ist in
der Flüssigkeit gelöst. Wird diese im Wasserbade verdunstet und
der Rückstand mit heissem Weingeist behandelt, so bleibt das Emulsin
ungelöst, während Äsculetin und Zucker in Lösung über-