Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

330

Heckei.

senkrecht  gegen  die  letztere  stehen.  Sechs  Paar  lange  Rippen  reichen ­
  his  zum  Bauchkiele,  das  siebente  Paar  ist  kürzer.
Die  erste  Rückenflosse,  vor  welcher  ein  kurzer  wagrechter  Dorn
liegt,  ist  niedergelegt,  es  lassen  sich  desshalb  bloss  vier  Strahlen
davon  wahrnehmen,  deren  längsten  den  Anfang  der  zweiten  Rückenflosse ­
  erreichen,  letztere  und  die  Afterflosse  stehen  sich  senkrecht
entgegen,  haben  eine  gleiche  Gestalt  und  gleiche  Anzahl  von  Strahlen, ­
  nämlich  einen  Stachelstrahl  und  21  getheilte  Strahlen,  die,  mit
Ausnahme  der  vorderen,  einen  spitzen  Lappen  bildenden,  sehr  kurz
sind.  Vor  der  Afterflosse  stehen  wie  gewöhnlich  zwei  starke,  kurze
Dorne  auf  einem  starken  unten  etwas  vorgeschobenen  Träger.  Sämmtliche
  Strahlenträger  schieben  sich  anfangs  einzeln,  dann  zu  zwei
und  drei  zwischen  die  entsprechenden  Dornfortsätze  ein.  Die  Brustflossen ­
  sind  beschädigt;  die  Spitzen  der  Bauchflossenstrahlen  erreichen ­
  jene  Afterflossendorne;  die  Schwanzflosse  ist  tief  ausgeschnitten.
Die  Schuppen  sind  sehr  klein,  eine  Reihe  grösserer  bildet  aber,
wie  an  lebenden  Arten,  zu  beiden  Seiten  der  Rücken-  und  Afterflossenbasis, ­
  jene  gezähnte  Furche,  in  welcher  die  niedergelegten
Strahlen  sich  bergen.  Die  Schilder  der  Seitenlinie  sind  gross  und
breit,  mit  der  zugeschärften,  rückwärts  spitz  vorspringenden  Seitenleiste ­
  versehen.  Am  besten  zeigen  sie  sich  im  Schwanzstiele,  wo  sie
nebst  den  abgesprungenen  Wirbelkörpern,  ihren  deutlichen  Eindruck
im  Stein  hinterliessen;  es  dürften  nicht  über  10—14  gewesen  sein,
welche  bloss  den  geraden  Theil  der  Seitenlinie  einnahmen.
Ein  Exemplar  4y t  Zoll  lang.
Caranx  rigidicaudus.  Heck.
Diese  zweite  Art  würde  sich  nachCuvier  undValenciennes
der  dritten  Gruppe  ihrer  Gattung  Caranx  anreihen,  welche  schlanke
Gestalten  mit  gestrecktem  Kopfprofile  und  ohne  abgesonderte  Flüsschen ­
  in  sich  begreift.
Die  Umrisse  und  Körperverhältnisse  unseres  fossilen  Thieres
sind  jenen  des  Caranx  macrophthalmus  Rüppell  (Atlas,  Taf.  25,
Fig.  4)  oder  Caranx  mauritianus  Cuv.  Val.  so  täuschend  ähnlich,
dass  man  beide  Arten  auf  den  ersten  Anblick  kaum  zu  unterscheiden
vermag.  Es  genügt  daher  hier  nur  jene  Theile  anzuführen,  hei  welchen ­
  eine  bedeutendere  Abweichung  in  der  Form  oder  Stellung  hervortritt. ­
  Das  Profil  der  hinteren  Körperhälfte  ist  an  der  fossilen  Art
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.