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Heck el.
tigste Revision derOssemens fossiles von Cu vier empfohlen werden
kann; eine Vorsicht, die wie die Beispiele der Herren Hyrtl
und Stannins beweisen, selbst für berühmte Namen nicht
überflüssig ist.
Vorträge.
Über fossile Fische aus Chiavon und das geologische
Alter der sie enthaltenden Schichten.
Von dem w. M. Jakob llcckel.
Vor kurzem hatte ich die Ehre einer verehrten Classe mit dem
Berichte über eine vom Herrn Cavaliere de Zigno angelangte
Sendung auch die Beschreibung einiger bisher unbekannter fossiler
Fische, aus dem neu entdeckten Fundorte Chiavon imVicentinischen,
vorzulegen. Beinahe gleichzeitig mit jener Sendung erhielt ich vom
Herrn Professor Dr. Abramo Massalongo in Verona, andere Individuen
aus derselben Localität mit einem Schreiben, welches das
Ansuchen enthielt, die beikommenden fossilen Fischüberreste einer
wissenschaftlichen Untersuchung zu unterziehen und da unter den
dortigen Geologen zwei verschiedene Meinungen über das relative
Alter jenes so interessanten Fundortes herrschen, auch hierüber meine
Ansicht, vom ichthyologischen Standpunkte aus, mittheilen zu wollen.
Der letzte Punkt war es besonders, worauf das meiste Gewicht
gelegt wurde. Nachdem nun meine Untersuchungen des mir anvertrauten
Materiales beendiget sind, scheinen mir deren Ergebnisse
nicht unwürdig vorerst zur Kenntniss einer kaiserl. Akademie gebracht
zu werden.
Die Artenanzahl, welche die Sendung des Herrn Dr. Massalongo
enthielt, belief sich auf zwölf, worunter mit Ausnahme eines
bereits von Agassiz beschriebenen Percoiden und zweier Clupeiden
die mir durchCav. deZigno’s Sammlung bekannt waren, die übrigen
sich als neu ergaben. Von diesen letzteren folgt nun hier die systematische
Bestimmung und eine kurze Beschreibung; eine ausführlichere,
nebst naturgetreuen Abbildungen, hoffe ich seiner Zeit, m
meinen Beiträgen zur Kenntniss der fossilen Fische Österreichs,
nachtragen zu können.
Bezüglich der Zeitperiode, während welcher diese Fische gelebt
haben mochten, und mithin auch des geologischen Alters der sie