Nachweis gegen Hyrtl und Stannius.
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Dafür spricht der Satz: „Cest probahlement ä cause de cette
jiarticularite etc., que la queue des lezards rompt si facilement.“
Die Bemerkung aber, die C u v i e r über das ursächliche Zustandekommen
dieser leichten Brüchigkeit auf Grundlage des anatomischen
Befundes der Quertheilung macht, ist eine durch ihre Einfachheit
wie Wahrheit gleich feine; sie ist von Hyrtl nicht gemacht worden.
Cu vier argumentirt nämlich: die zwei Hälften des Wirbels
„se separent fort aisement, plus aisement meme de beaucoup, que ne
feraient deux vertebres ä l’endroit de leur articulation .... siehe
oben bis... .les tendons environnans.“ —
Herr Professor Hyrtl hat also das Factum der normalen Quertheilung
an den Caudalwirbeln der Saurier nicht entdeckt, sondern
nur, in Ni chtberücksichtigung des Grundwerkes
über jeden osteologischen Gegenstand, der Recherclies
sur les ossemens fossiles von G. Cuvier, zu entdecken
geglaubt; er hat aber die Detailkenntnisse über dieses
Factum wesentlich durch seine speciellen Mittheilungen bereichert.
B. Hr. Prof. Stannius in Rostock beschreibt (1846) in seiner
„Vergleichenden Anatomie der Wirbelthiere“ S. 136, knorpelige
Fortsätze der Krokodil-Rippen, welche, den bekannten Processus
uneinati der Vögel analog „an den Verbindungsstellen der
Rippen mit ihren Knorpeln“ sich finden, und fügt in einer Anmerkung
(ibid. 6) hinzu:
„Ich fand diese bisher übersehenen und sonst nur den
Vögeln eigenthümlichen Fortsätze zuerst bei Champsa lucius, später
aber — etc.“
Diese knorpeligen Appendices der Krokodil-Rippen, sowie deren
Analogie mit den Processus uneinati der Yogelrippen, sind eben so
wenig bisher, d. h. bis auf Stanniqs, übersehen worden,
wie die Quertheilung an den Caudalwirbeln der Saurier.
Georg C uvier lehrt in den Recherches sur les Ossemens fossiles,
Edit. IV., 8'°., Tome IX, Pag. 200, bei der detaillirten Schilde-■’ung
des Krokodil-Skeletes:
»Les six cotes, qui suivent la troisieme, ont vers le bas de
leur partie osseuse, au bord posterieur, un appendice cartilagincux,
qui rapeile Vapophyse recurrente des cotes des oiseaux etc.“ —
Man ersieht aus diesen beiden Nachweisen (rl und B), dass
einem Forscher in Osteologicis nicht genug dringend die sorgfäl-