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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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Brühl.

den  runden  Gelenkskopf  etc.,  das  hintere  die  Grube  für  den  Kopf  des
nächsten  Wirbels  etc.“  enthalte.  —  Wenn  aber  ein  Ding  in  einfach
zwei  Hälften,  eine  vordere  und  hintere,  getheilt  wird,  so  versteht
es  sich  von  selbst,  dass  Alles,  was  vorne  war,  an  der  vorderen,
was  hinten  war,  an  der  hinteren  Hälfte  hangen  bleibt.
Die  ganze  ausführliche  Detaillirung  Hyrtl’s  hat  daher  Cuvier
mit  wenig  Worten  abgethan,  indem  er  sagt:  „Les  vertebres  caudales
des  lezards  ordinaires  sont  divisees  vcrticalemcnt  dans  leur  milieu
  en  deux  portions  etc.“
Da  Cuvier  nicht  ausdrücklich  bemerkt,  nur  der  Körper  des
Wirbels  sei  getheilt,  so  ergibt  sich  hieraus,  indem  er  von  Theilung
des  Wirbels  in  zwei  Hälften  spricht,  Körper  und  Bogen  seien
halbirt.
bj  Cuvier  kannte  den  ganzen  zoologischen  Umfang ­
  der  sogenannten  HyrtUschen  Entdeckung.
Dies  lehrt  der  Satz:  „Nous  l’avons  aussi  observee  dans  les
iguanes,  les  anolis,  et  V  on  trouverct  pröbablement  des  vestiijcs
etc.,  ou  cette  rupture  (nämlich  des  Schweifes,  worauf  ich  sogleich
zu  reden  komme)  est  commune.“
—  Und  so  ist  es  auch,  wie  Hyrtl's  Detaillirung  an  den  verschiedenen ­
  hierher  gehörenden  Genera  gezeigt  hat;  Krokodile,
Chameleonten  und  andere,  dieser  Brüchigkeit  ermangelnde  Saurier
werden  auch  von  Cuvier  nicht  erwähnt.
Bezüglich  des  zoologischen  Umfanges  hat  jedoch  H  y  1 1 11  jedenfalls ­
  das,  übrigens  bei  einer  so  grossen  Sammlung,  wie  sie  ihm  zu
Gebote  steht,  sich  von  selbst  als  nothwendig  ergebende,
Verdienst,  diesen  in  seiner  ganzen  Ausdehnung  festgestellt  zu
haben.
Ob  aber  Hyrtl’s  Mittheilungen  bezüglich  der  Zahlen  Verhältnisse ­
  der  mit  Quertheilung  versehenen  Caudalwirbel  bei  je
den  einzelnen  Genera  nur  individuelle,  d.h.  nach  den  Individuen
wechselnde,  oder  wirklich  allgemeinere,  generische,  Giltigkeit
haben,  werden  erst  weitere,  an  einer  grösseren  Anzahl  von  Individuen ­
  derselben  Species  angestellte  Zählungen  erweisen  können.
c)  Cuvier  kannte  auch  die  physiologische  Verwerthung
  dieser  Quertheilung  vollständig,  nämlich  ihren
innigsten  Zusammenhang  mit  der  leichten  Brüchigkeit  des  Eidechsen-Schwanzes.

            
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